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XS, XS Max und XR Apple will weniger neue iPhones produzieren

Der US-Konzern kürzt angeblich das Produktionsvolumen für drei iPhone-Modelle um rund zehn Prozent. Unterdessen steigert Apple-Chef Cook sein Gehalt kräftig.
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Apple will weniger neue iPhones produzieren Quelle: AP
Apple

Die Modelle iPhone XS, iPhone XR, und iPhone XS Max sollen betroffen seien.

(Foto: AP)

New YorkApple streicht einem Medienbericht zufolge seine Produktionspläne für drei neue iPhone-Modelle zusammen. Für den Zeitraum Januar bis März 2019 werde das eigentlich vorgesehene Volumen um rund zehn Prozent gekürzt, berichtete die „Nikkei Asian Review“ am Mittwoch. Betroffen seien die Modelle XS, XS Max und XR. Der US-Technologiekonzern habe Ende Dezember seine Fertigungsunternehmen um die Kürzung gebeten.

Viele Analysten und Kunden halten die neuen iPhones für überteuert. Laut Nikkei dürfte sich die Produktion von alten und neuen iPhone-Modellen in den ersten drei Monaten 2019 auf 40 bis 43 Millionen Stück belaufen. Zuvor sei mit 47 bis 48 Millionen kalkuliert worden.

Apple wollte sich auf Reuters-Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. Das erfolgsverwöhnte Unternehmen hatte zuletzt wegen schwacher Geschäfte in China im Zuge des Handelsstreits erstmals seit der Einführung des iPhones vor mehr als zehn Jahren seine Umsatzprognose verfehlt.

Unterdessen hat Apple-Vorstandschef Tim Cook im vergangenen Geschäftsjahr gut ein Fünftel mehr Gehalt bezogen. Der Top-Manager bekam 15,7 Millionen Dollar (13,7 Millionen Euro) und strich damit 22 Prozent mehr Geld ein als im Vorjahr, wie Apple am Dienstag mitteilte. Damit steigerte er seine Einnahmen das zweite Jahr in Folge. Grund war vor allem ein zwölf Millionen Dollar schwerer Bonus, der mit dem Erreichen bestimmter Finanzziele verknüpft war.

In einem am Dienstag ausgestrahlten Interview des US-Finanzsenders CNBC bemühte sich Cook, Bedenken zu zerstreuen. Die Märkte reagierten kurzfristig „recht emotional“, antwortete er auf eine Frage nach den jüngsten Kursverlusten der Aktie. Apples „langfristige Gesundheit“ und die „Produkt-Pipeline“ seien jedoch nie besser gewesen, so Cook. Auch hinsichtlich der Gespräche zwischen den USA und China im Handelsstreit sei er „sehr optimistisch“.

  • rtr
  • dpa
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