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Yahoo Per Dreijahresplan zur Coolness

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Die Yahoo-Suche soll übersichtlicher schneller werden, wobei sich die Geschwindigkeit allerdings mittlerweile an Google Instant messen lassen muss. Google Instant beginnt bereits während der Eingabe der Suchwörter nicht nur damit, den wahrscheinlichsten Suchbegriff voraus zu empfinden, sondern zeigt auch schon die möglichen Ergebnisse an, ohne das der Suche-Button im Browser betätigt werden muss. Die Google-Nutzer spielen als schon während des Findungsprozesse mit den möglichen Ergebnissen. Yahoo scheint überrascht von der Entwicklung, hat keine Antwort.

Das Versprechen im Gegenzug sind übersichtlichere und reichhaltigere Ergebnisse. So soll Zeit gespart werden. Egal ob Ticketkauf für ein Rockkonzert oder der schnelle Nachrichtenüberblick in Bildern zum Thema des Tages: alles wird erreichbar sein, ohne das Suchfenster und damit die Yahoo-werbefläche zu verlassen. Die Suchmaschine wird so zum Unterhaltungs- und Nachrichtenportal. Yahoo kämpft im Suchmarkt mit anhaltendem Bedeutungsverlust, erst jüngst ging die Nummer 2 Position im US-Markt an den Suchpartner Microsoft mit Bing verloren.

Im mobilen Internet wird die Not zur Tugend gemacht. In Ermangelung eines eigenen Betriebssystems oder eigener Hardware setzt Produktchef Irving auf Vielfalt. Egal ob auf Android, iPhone oder Microsoft Phone 7: Yahoo will auf allen Systemen präsent sein und auch den Markt der "Featurephones", also der traditionellen Handy bedienen. "Drei Viertel der Weltbevölkerung haben schlicht nicht die Möglichkeit oder die Mittel, um sich Smartphones zu leisten", so Irving. Die Erreichung dieser Kunden ist das Ziel, da sie ebenfalls nach einer Anbindung an das Internet suchen werden. Mit dem Weltmarktführer Nokia hat Yahoo bereits ein weitreichendes Kooperationsabkommen getroffen und betreibt die gesamte E-Mail-Infrastruktur für den finnischen Konzern. Diese Vereinbarung stammt aber aus der Zeit vor dem CEO-Wechsel zu Ex-Microsoft-Manager Stephen Elop, der am 21. September in Espoo den Dienst antritt und auch schon Microsofts Office-Paket auf Nokia-Smartphones gebracht hat.

Einen Erfolg kommte Yahoo CTO Raymie Stata beim Internet-TV vermelden, als Partner ist der japanische Hersteller Toshiba hinzugekommen. Stata kündigte zudem einen weiteren Ausbau der technischen Infrastruktur aus. Ihm schweben dabei kostengünstige Rechenzentren in den Cloud vor, weltweit verteilt, um die Daten schneller zu den Kunden bringen zu können.

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1 Kommentar zu "Yahoo: Per Dreijahresplan zur Coolness"

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  • ich glaube, die reden sich größer als sie sind. Gerade was die Anzahl der E-Mail-Accounts angeht, ist das ja wohl hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass man bei Yahoo noch nie seinen Account kündigen konnte. Der besteht einfach weiter. ich bin seit ca. 1997 dort angemeldet, hab' ihn seit ca. 9 Jahren nicht mehr benutzt und werde aber trotzdem noch als "E-Mail-Nutzer" geführt. Und so wie mir geht es sicher vielen.

    Und eine klare Strategie lässt man dort jedenfalls vermissen. Eine "Strategie" für drei Jahre? Nun gut, mal sehen, wie weit die anderen dann an Yahoo vorbeigezogen sein werden.

    ich bin schon sehr gespannt, wie wohl in drei Jahren die "Serie von Weberfahrungen auf allen möglichen Endgeräten" aussehen wird. :-))

    Ein Dinosaurier stirbt aus. Jerry Yang hätte seinerzeit lieber verkaufen sollen.

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