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Youtube-Vermarkter Mediakraft im Shitstorm Eine „unchillige Angelegenheit“

Den dritten Tag in Folge tobt das soziale Netz. Im Kreuzfeuer der Kritik: Der Youtube-Vermarkter Mediakraft und dessen Gründer. Die Wutwelle empört selbst den Auslöser des Shitstorms – Youtube-Star Simon Unge.
22.12.2014 - 12:55 Uhr Kommentieren
Simon Unge: Der Youtube-Star macht ohne Mediakraft weiter. (Foto: Mediakraft)

Simon Unge: Der Youtube-Star macht ohne Mediakraft weiter. (Foto: Mediakraft)

Düsseldorf Die soziale Verbreitung von Videos hat den Werbevermarkter Mediakraft groß gemacht und interessant für Investoren. Der Webvideo-Spezialist bietet Werbetreibenden den Kontakt zu etwa 2000 Youtube-Künstlern und ermöglicht es etwa Firmen wie der Techniker Krankenkasse, eine junge Zielgruppe zu erreichen. Denn Jugendliche und junge Erwachsene nutzen Videodienste im Internet oft intensiver als das Fernsehen oder andere Medien.

Mediakraft ist die größte Schnittstelle zwischen Werbeindustrie und deutschen Youtube-Fans. Im Juli sammelte das Unternehmen 16,5 Millionen Euro an frischem Kapital ein und lockte etwa den Risikoinvestor Iris Capital aus Paris an. „Für unsere Markenkunden, unsere Künstler und ihre Kanäle sind das großartige Neuigkeiten, denn sie profitieren von noch besseren Produktionsmöglichkeiten und einer höheren Vermarktungskraft“, sagte damals Mediakraft-Gründer Christoph Krachten.

Das asoziale Netz schlägt zurück

Seit Samstagabend finden sich Krachten und seine Firma in einem Shitstorm ungekannten Ausmaßes wieder. Das soziale Netz, das der Firma zum Aufstieg verholfen hat, schlägt als asoziales Netz zurück.

Auslöser ist der Abschied von Youtube-Star Simon Unge, einem erfolgreichen Mitglied des Netzwerks. Der 24-Jährige hatte sich am späten Samstagabend in einem inzwischen mehr als zwei Millionen Mal abgerufenen Video vom „Scheißhaufen“ Mediakraft verabschiedet. Er steckt in einem juristischen Streit wegen Vertragsdetails.

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    Mediakraft weist seine Kritik zurück. „Wir hätten uns gewünscht, diesen Streit auf andere Weise beilegen zu können“, schreibt Mediakraft-Geschäftsführer Spartacus Olsson in einer Stellungnahme. Die Youtube-Künstler werden mit Verträgen an Werbenetzwerke gebunden und ihnen etwa in der Regel untersagt, ihre Kanäle selbst zu vermarkten.

    Die Kooperationen bringen den Youtubern in der Regel eine größere Verbreitung ihrer Videos und höhere Werbeeinnahmen. Doch der Konflikt zwischen Kunst und Kommerz kann ebenso auflodern wie zwischen Plattenlabels und ihren Musikkünstlern.

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