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Zusammenschluss US-Medienkonzerne CBS und Viacom einigen sich auf Fusion

Die Unternehmen haben entschieden, wie viele CBS-Anteilsscheine Viacom-Aktionäre für jede ihrer Aktien erhalten. Auch der Name des neuen Konzerns steht nun fest.
Update: 13.08.2019 - 22:35 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen schließt sich mit Viacom zu einem neuen Medienkonzern zusammen. Quelle: AP
CBS-Logo

Das Unternehmen schließt sich mit Viacom zu einem neuen Medienkonzern zusammen.

(Foto: AP)

New York Die US-Firmen CBS und Viacom schließen sich zu einem großen Medienunternehmen zusammen, das künftig die Produktion von Kinofilmen und Serien sowie Kabelfernsehen aus einer Hand anbieten wird. Die Fusion wird über einen Aktientausch durchgeführt, teilten die beiden Unternehmen mit. Das Resultat sei eines „der führenden Unternehmen der Unterhaltungsindustrie“ mit einem Umsatz von zusammengerechnet mehr als 28 Milliarden US-Dollar.

Zu Viacom gehören unter anderem das Kinostudio Paramount Pictures und die Fernsehsender MTV, Nickelodeon, BET und Comedy Central. Zu CBS gehören zahlreiche Fernsehsender, der Verleger Simon & Schuster sowie der erfolgreiche Pay-TV-Sender Showtime. Das fusionierte Unternehmen werde „eine der wenigen Firmen mit der Breite und Tiefe an Inhalten und Reichweite sein, um die Zukunft der Industrie mitzugestalten“, erklärte Viacom-Chef Bob Bakish, der auch das neue Unternehmen führen wird. Der bisherige Interimschef von CBS, Joe Ianniello, werde den CBS-Unternehmensteil weiter führen, hieß es. Die 65-jährige Tochter des Unternehmensgründers Sumner Redstone, Shari Redstone, soll die Chefin des Verwaltungsrates der neuen Firma werden.

Für die Familie des Medienmoguls, die an beiden Unternehmen beteiligt ist, ist es ein lange ersehnter Sieg. Shari Redstone hat seit Jahren versucht, die beiden Unternehmen wieder zusammenzulegen. Redstone hatte sich deshalb auch mit dem langjährigen CEO von CBS Leslie Moonves angelegt. Der hatte sich gegen die Fusion gestellt und sogar versucht, der Besitzerfamilie per Gerichtsentscheid ihre Stimmrechte zu nehmen. Doch im vergangenen Jahr wurde bekannt, das Moonves in einen Sexskandal verwickelt war und im September musste er seinen Posten räumen. Damit hatte die Familie freie Hand.

Mit der Fusion gehen nun zwei unterschiedlich starke Unternehmen zusammen: Während das Radio- und TV-Netzwerk CBS gedeiht, hat Viacom seit Jahren mit schwindenden Kundenzahlen im Kabelfernsehen zu kämpfen.

Mehr: Die DFL investiert in das hochspezialisierte Start-up Ryghts, um Piraterie besser in den Griff zu bekommen. Geld fließt bei der neuen Beteiligung nicht – aus gutem Grund.

  • dpa
  • kk
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