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Zweistelliger Millionenwert auf dem Schwarzmarkt Time Warner verliert Daten von 600 000 Mitarbeitern

Der US-Medienkonzern Time Warner hat offenbar einen Container verloren, der Computerdaten von 600 000 Mitarbeitern enthielt. Das berichtet die Zeitung "Wall Street Journal".

HB DÜSSELDORF. Auf den Speichermedien in dem verlorenen Container seien Namen, Sozialversicherungsnummern und andere persönliche Daten der Angestellten verzeichnet gewesen, heißt es. Auf dem Internet-Schwarzmarkt würden solche Informationen pro Datensatz zu 100 Dollar gehandelt. Kundendaten seien allerdings nicht verloren gegangen.

Vor Time Warner war unter anderem bereits die Bank of America Opfer eines solchen Datenverlustes geworden. Nach Einschätzung von Experten wird der Diebstahl persönlicher Daten aufgrund der hohen Schwarzmarktpreise zunehmend populär.

Der Container sei im März bei einem Transport von der New Yorker Firmenzentrale zu einem Datensicherungszentrum in New Jersey abhanden gekommen. Verantwortlich für den Transport sei die Bostoner Firma Iron Mountain gewesen. Eine Firmensprecherin nannte "menschliches Versagen" als Ursache. Auch der Datenverlust der Bank of America, bei dem im Dezember Kreditkartendaten von 1,2 Millionen Angestellten verloren gegangen waren, ereignete sich bei einem Iron Mountain-Transport.

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