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Zweiter Patent-Prozess Samsung zeigt sich im Streit mit Apple angriffslustig

Im zweiten Patentprozess zwischen Apple und Samsung fliegen gleich zu Beginn die Fetzen. Der Anwalt der Südkoreaner erklärt, der iPhone-Konzern wolle vor Gericht verlorene Marktpositionen zurückholen.
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Samsung-Anwalt John Quinn hält sein Eröffnungsplädoyer im zweiten Patentprozess zwischen dem südkoreanischen Smartphone-Marktführer und Apple. Dabei griff Quinn den US-Konzern scharf an. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Patentverletzungen vor. Den ersten Prozess hatte Apple klar gewonnen. Quelle: Reuters

Samsung-Anwalt John Quinn hält sein Eröffnungsplädoyer im zweiten Patentprozess zwischen dem südkoreanischen Smartphone-Marktführer und Apple. Dabei griff Quinn den US-Konzern scharf an. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Patentverletzungen vor. Den ersten Prozess hatte Apple klar gewonnen.

(Foto: Reuters)

San JoséSamsung ist im zweiten großen Patentprozess gegen Apple in Kalifornien vom Start weg in die Offensive gegangen. Anwälte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers erklärten Apples Patentklagen für ein Zeichen der Schwäche, wie US-Journalisten aus dem Gerichtssaal berichteten. Der iPhone-Konzern wolle vor Gericht zurückgewinnen, was er am Markt verloren habe, sagte Samsung-Anwalt John Quinn demnach in seinem Eröffnungsplädoyer am Dienstag. Dabei gehe es vor allem um das Google-Betriebssystem Android, von dessen Erfolg Apple „besessen“ sei.

Apple hielt sich wie schon in dem klar gewonnen ersten kalifornischen Prozess an die Linie, die Entstehungsgeschichte und die Innovationen des iPhone zu beschreiben. Marketingchef Phil Schiller als erster Zeuge warf Samsung vor, mit dem Kopieren von iPhone-Funktionen dem Geschäft von Apple geschadet zu haben.

Apple wirft Samsung in dem Verfahren in San José die Verletzung von fünf Patenten vor. Unter den zehn betroffenen Geräten des südkoreanischen Smartphone-Marktführers ist das Smartphone Galaxy S3. Samsung nimmt im Gegenzug mit zwei Patenten neun Apple-Modelle ins Visier, darunter sind das iPhone 5 und das iPad 4. Apple fordert rund zwei Milliarden Dollar Schadenersatz, Samsung dagegen nur sieben Millionen Dollar.

Die Riege der Geschworenen schrumpfte unterdessen am zweiten Tag von zehn auf acht. Eine Frau schied wegen einer Erkrankung aus und eine weitere wegen finanzieller Probleme.

  • dpa
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