13.Gehalt Mit E-Bikes Mitarbeiter begeistern und Steuern sparen

Weihnachten steht bald vor der Tür und für viele Chefs stellt sich die Frage nach einem Jahresbonus, der engagierte Mitarbeiter belohnt. Voll im Trend liegen E-Bikes. Wie für Dienstwagen winken auch hier Steuervorteile.
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E-Bike statt Dienstwagen: Seitdem die Elektroräder den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Firmen eine lukrative Möglichkeit dar, sich ihren Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen. Quelle: Imago

E-Bike statt Dienstwagen: Seitdem die Elektroräder den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Firmen eine lukrative Möglichkeit dar, sich ihren Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen.

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DüsseldorfDas 13. Monatsgehalt soll erfolgreiche Arbeit belohnen. Es bezieht sich auf die geleistete Arbeit des laufenden Jahres und wird oft auch als Jahresbonus bezeichnet. Alternativ zu einem höheren Jahresgehalt bieten Unternehmen ihren Arbeitnehmern gern auch nichtmonetäre Sonderleistungen an wie einen Firmenwagen, Tankgutscheine oder mehr Urlaub.

Voll im Trend liegen dabei E-Bikes und Pedelecs. Denn seit die Räder mit eingebautem Rückenwind den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Unternehmen eine neue und sehr lukrative Möglichkeit dar, sich ihren besten Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen und sie gleichzeitig weiter an das Unternehmen zu binden.

Hochwertige Räder zwischen 2.000 und 3.000 Euro bietet beispielsweise der Anbieter Leasing E-Bike aus Bremen an. Das Leasingmodell bietet Arbeitsgebern die Möglichkeit mit geringen monetären Aufwand von 60 bis 90 Euro im Monat einen realen Jahresbonus anbieten zu können, der die üblichen Jahreszahlungen der meisten Arbeitnehmer weit übersteigt, denn: „Die E-Bikes und Pedelecs können auch per Gehaltsumwandlung zur Verfügung gestellt werden. Das bietet sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber zusätzliche steuerliche Vorteile, wie geringere Lohnsteuer beziehungsweise Lohnnebenkosten “, erläutert Ronald Bankowsky, Geschäftsführer von Leasing E-Bike.

Wie bei Dienstwagen wird ein Teil der Kosten auf den Fiskus abgewälzt. Bei üblichen Auszahlungen des 13. Monatsgehalts am Ende des Jahres, geben Arbeitgeber (21 Prozent Lohnnebenkosten) und Arbeitnehmer (55 Prozent Lohnsteuer und Sozialnebenkosten) aus und es verbleibt netto beim Arbeitnehmer ein geringerer Ertrag.

Wird hingegen für das 13. Gehalt ein E-Bike im Wert von 2.500 Euro geleast, hat der Mitarbeiter für drei Jahre einen hohen Nettowert zur Verfügung und der Arbeitgeber reduziert die Lohnkosten erheblich, indem er die Aufwendungen für das 13. Gehalt auf drei Jahre strecken kann.

Das Unternehmen schafft das Fahrrad per Leasing inklusive eines Wartungsvertrages an und überlässt es dem Angestellten, der das Rad auch privat nutzen darf. Die private Nutzung gilt als geldwerter Vorteil und muss mit einem Prozent des Listenpreises im Monat versteuert werden. Kostet das Rad 2500 Euro, bezahlt der Arbeitnehmer schließlich etwa nur 130 Euro im Jahr, anstatt das 13. Gehalt auf einen Schlag unter hohen Abgaben versteuern zu müssen.

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