Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Commerz-Real-Vorstand Johannes Anschott „Die Digitalisierung bringt mehr Dynamik“

Durch die Digitalisierung wird Leasing noch dynamischer, meint Johannes Anschott. Der Vorstand der Commerz Real skizziert in einem Interview, warum mehr Technik den Leasinganbietern in doppelter Weise nützt.
17.05.2017 - 09:43 Uhr Kommentieren
Der Vorstand der Commerz Real ist von den Vorteilen der Digitalisierung für Leasinganbieter überzeugt. Quelle: PR
Johannes Anschott

Der Vorstand der Commerz Real ist von den Vorteilen der Digitalisierung für Leasinganbieter überzeugt.

(Foto: PR)

Düsseldorf Für den Leasingexperten im Vorstand der Asset-Management-Gesellschaft wird es in Zukunft noch passgenauere Finanzierungsangebote durch Leasing geben.

Herr Anschott, was verändert sich durch die Digitalisierung für die Leasinggesellschaften?
Leasing gewinnt durch die Digitalisierung noch mehr an Dynamik. Eine höhere Effizienz der internen Verarbeitung, die Möglichkeit, mit Kunden in Echtzeit zu interagieren, sowie die Finanzierung neuer Technologien verändern den Markt. Die digitale Erhebung der Nutzungsdaten ermöglicht noch passgenauere Ermittlungen des Restwerts. Das minimiert den Kapitaleinsatz der Leasingnehmer.

Die verrücktesten Leasing-Objekte
Knochenjob für den Luxus - Arbeiten im 5-Sterne-Hotel
1 von 24

Hotelmatratzen

Wer in einem Hotel übernachtet, wünscht sich, dass die Zimmer immer modern eingerichtet sind. Doch die Liquidität vieler Hotel-Chefs ist im hart umkämpften Markt oft knapp. Sich die Matratzen zu leasen, kommt vielen Hoteliers daher ganz gelegen. Es gibt sogar Matratzen mit versteckten Funkchips die registrieren, wenn jemand im Bett liegt – und nur dann muss der volle Leasing-Betrag gezahlt werden. So lassen sich saisonale Schwankungen ausgleichen und Fixkosten senken.

(Foto: dpa)
Tiger im Zoo
2 von 24

Zootiere

Ein Sumatra-Tiger ist sicher nicht billig für einen Zoo. Daher lassen sich mittlerweile auch ungewöhnliche „Wirtschaftsgüter“ wie exotische Tiere finanzieren. Vorteil für den Zoo: Man spart sich den hohen Kaufpreis und die Liquidität wird nicht beeinflusst.

(Foto: dpa)
Polizeistreife
3 von 24

Reiterstaffeln

Ein bekanntes Beispiel für das Leasing von Tieren ist auch die Reiterstaffel der Polizei in NRW. Vorteil für die Beamten: Sie müssen sich nach Dienstschluss nicht mehr um die 40 geleasten Tiere kümmern, denn der Leasingvertrag, der im Jahr 2006 für Aufsehen sorgte, beinhaltet außer der Bereitstellung der Pferde auch die Unterbringung, die Versorgung und die Pflege.

(Foto: dpa)
Rettungsstelle Berlin-Marzahn
4 von 24

Klinik- und Pflegebetten

Es kann eine große Erleichterung sein, sowohl für den Patienten, wie auch für seine Pflegepersonen: ein Pflegebett. Weil die Betten heutzutage aber mit modernsten Technologien ausgestattet sind, haben sie auch ihren Preis. Das heißt aber nicht, dass man im Alltag auf ein Pflegebett verzichten muss – mieten und leasen gehört inzwischen zur gängigen Praxis. Auch in Kliniken.

(Foto: dpa)
Messe Internationale Dental-Schau
5 von 24

Dentist ohne (Finanzierungs-)Angst

Wer Zahnarzt ist und seine Praxisausstattung erneuern muss, braucht kein großes Budget. Von der Absauganlage über den Röntgenapparat bis hin zum Zahnarztstuhl lässt sich alles finanzieren. Sogar das Wartezimmer, wenn es nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand ist.

(Foto: dapd)
Wetteinsatz: Markus Lanz als Bauarbeiter
6 von 24

Berufsbekleidung

Mieten statt zu kaufen kann auch Vorteile für Arbeitskleidung im Berufsleben haben. Neue Mitarbeiter lassen sich jederzeit im Einheitslook ausstatten und defekte Berufsbekleidung wird umgehend repariert. Was schmutzig ist, wird abgeholt, gereinigt und wieder zurück gebracht.

(Foto: dpa)
Bombardier - Neues Flugzeug
7 von 24

Flugzeuge

Abgehoben: Um mit seinen Geschäftsleuten im Business-Jet über den Wolken zu fliegen, muss man sich kein eigenes Flugzeug kaufen. Ob Cessna, Piper oder Learjet: Lässt sich alles leasen.

(Foto: dpa)

Wie sehen solche Modelle in der Praxis aus?
Eine Leasinggesellschaft, die etwa einen Baukran finanziert, erhält dank moderner Telemetrie laufend Daten, wann, wie oft und wo sich der Kran auf der Baustelle bewegt. Somit lassen sich Einsatzzeiten und Verschleiß der Maschine detailliert bestimmen. Das versetzt die Leasinggesellschaft in die Lage, solche Daten während der Vertragslaufzeit einzukalkulieren. Ein Investitionsgut wird auf diese Weise viel genauer entlang seiner realen Nutzung finanziert und gemanagt.

Aber kann eine Leasinggesellschaft allein damit punkten?
Der Markt ist zweifellos umkämpft. Nicht alle Anbieter haben aber die Kraft, ausreichend in neue Technologien zu investieren.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Worauf Sie beim Leasing achten sollten!
    Kampf gegen die Bürokratie
    1 von 7

    Bearbeitungsgebühren: Der Unternehmer sollte sich den Effektivzins der Finanzierung ausrechnen lassen -- und mehrere Angebote miteinander vergleichen. Im Optimalfall kontaktieren Unternehmer Hersteller, Banken und Leasinggesellschaften. Bearbeitungsgebühren oder vierteljährliche Vorauszahlungen gehen oft zusätzlich ins Geld.

    (Foto: dpa)
    Leasingvertrag
    2 von 7

    Hersteller: Clevere Unternehmer wenden sich im ersten Schritt an den Hersteller und klären die Einzelheiten des Kaufvertrags vorab. So haben sie gleich ein Angebot in der Hand, aus dem sich die genauen Angaben zum Objekt ergeben. Das wiederum braucht die Leasinggesellschaft. Und sie erfahren, ob der Leasinggeber mit dem Hersteller eventuell kürzere Gewährleistungsfristen vereinbart hat - zum Nachteil des Leasingnehmers.

    (Foto: Jens Schicke)
    Pkw-Label hilft Gewerbetreibenden bei Optimierung ihres Fuhrparks
    3 von 7

    Nutzungsänderungen: Hier ist Vorsicht geboten, zum Beispiel beim Firmenwagen. Werden mehr Kilometer gefahren als vertraglich vereinbart, kann es teuer werden. Clevere Unternehmer überlegen vorab, wie sie das Objekt nutzen wollen. Im Zweifel frühzeitig den Anbieter kontaktieren und den Vertrag anpassen.

    (Foto: obs)
    Finanzierung oder Leasing - Vor dem Autokauf genau nachrechnen
    4 von 7

    Nutzungsdauer: Die Laufzeit des Vertrags sollte maximal der Dauer der Nutzung entsprechen - andernfalls zahlt die Firma die Raten weiter, obwohl das Objekt nicht mehr zur Wertschöpfung beiträgt. Zu unterscheiden sind die unkündbare Grundlaufzeit von 40 bis 90 Prozent der AfA, falls der Leasinggeber das Wirtschaftsgut bilanziert, und die vereinbarte nutzungsabhängige Laufzeit.

    (Foto: gms)
    ADAC-Werkstätten-TestWerkstatt
    5 von 7

    Reparaturen: Das Leasingobjekt gehört der Gesellschaft oder der Bank - entsprechende Vorgaben bei Reparaturen sind zu beachten. Der Unternehmer sollte die Details seines Vertrags genau prüfen.

    (Foto: dpa/picture alliance)
    Steuererklärung
    6 von 7

    Steuern: In jedem Fall sollte der Firmenchef vor Vertragsabschluss die steuerlichen Aspekte mit einem erfahrenen Berater erörtern. Wer zum Beispiel den Investitionsabzugsbetrag nutzt, muss diesen beim Leasing später wieder gewinnerhöhend auflösen. Der Vertrag sollte so gestaltet sein, dass die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzbar sind.

    (Foto: dpa)
    Euro Geldscheine
    7 von 7

    Zinsanpassung: In der Regel haben die Gesellschaften bei langfristigen Verträgen die Option, den Zins bei Veränderungen am Markt anzupassen. Es sollte klar nachvollziehbar und transparent sein, wann das erfolgen darf.

    (Foto: dpa)

    Welche Trends wird es im Leasingmarkt insgesamt durch die Digitalisierung geben?
    Perspektivisch spielen variable Gestaltungen sowie Kurzmietverträge eine größere Rolle. Darüber hinaus wird sich die Leasingbranche mehr auf ihre eigentliche Stärke besinnen müssen, nämlich auf die im Vergleich zum Bankensektor erhöhte Expertise, was das finanzierte Objekt angeht. Diese Fähigkeit ist gerade bei Pay-per-use-Modellen entscheidend. Am Ende lässt der Kunde eine Datenerhebung bei sich nur zu, wenn er einen Mehrwert erkennt.

    Startseite
    Mehr zu: Commerz-Real-Vorstand Johannes Anschott - „Die Digitalisierung bringt mehr Dynamik“
    0 Kommentare zu "Commerz-Real-Vorstand Johannes Anschott: „Die Digitalisierung bringt mehr Dynamik“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%