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Dienstwagen-Flotte Gefragt ist Leasing mit Mobilitätsgarantie

Heute geht es im Leasing nicht mehr darum, ein Fahrzeug nur bereitzustellen: Flottenmanager bevorzugen Verträge, die Service beinhalten. Sie sollen die tägliche Mobilität sichern und die Kosten für Fuhrparks optimieren.
  • Lionel Wolff
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Ein Leasinganbieter für Fahrzeuge vom Hersteller Toyota. Quelle: dapd

Ein Leasinganbieter für Fahrzeuge vom Hersteller Toyota.

(Foto: dapd)

MünchenFlottenmanager müssen stets den Spagat zwischen zwei Verantwortungsbereichen meistern: Zum einen soll flexible Mobilität für die tägliche Auftragserfüllung der Dienstwagennutzer gewährleistet werden; zum anderen gilt es, die Kosten des Fuhrparks zu optimieren. Um hier eine Balance zu finden, setzen Flottenmanager verstärkt auf Leasing mit Kilometervertrag, wie auch das aktuelle CVO-Barometer 2012 zeigt. Demnach schließen 48 Prozent der Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern Leasingverträge ohne Restwertrisiko ab. Nur 22 Prozent entscheiden sich für Leasing mit Restwertvertrag.

Das CVO-Barometer zeigt deutlich: Ging es vor einigen Jahren noch um reines Finanzleasing, so sind heute Services und Beratung rund um die Flotte gefragt. Denn es geht nicht mehr darum, lediglich ein Fahrzeug bereitzustellen. Flottenmanager wollen vielmehr Leasingverträge, die Serviceleistungen wie Fahrzeugwartung, Reifenersatz und Pannenservice einschließen. Zudem sind Fuhrparkverantwortliche neben diesen klassischen Services verstärkt auch an Dienstleistungen mit Umweltplus interessiert. So sieht fast jeder vierte Fuhrparkverantwortliche (23 Prozent) Potenzial bei der CO2-Optimierung der Dienstwagenrichtlinie und bei der Einführung von Spritspartrainings. Gefragt sind folglich ganzheitliche Mobilitätssicherungspakete, die einen intelligenten Fuhrpark auf die Straße bringen.

In diesem Zusammenhang wird ein Beratungsansatz, der dem Flottenmanager zu jeder Zeit Wege aufzeigt, wie er seine Flotte ökonomisch und ökologisch managen kann, immer wichtiger: Aktuell gehen 55 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen mit mehr als 100 Mitarbeitern von einem steigenden Kostendruck aus. Gleichzeitig werden weiterhin sinkende Restwerte prognostiziert. Eine Situation, in der sich die Flottenverantwortlichen gerne die Expertise der Leasinggeber ins Haus holen. In einem ersten Schritt werden dann gemeinsam die größten Kostenblöcke analysiert. Ziel ist es, Einsparpotenziale ausfindig zu machen und Abläufe zu optimieren. Im Vordergrund sollte dabei immer stehen, für jeden Fuhrpark den individuellen Mobilitätsbedarf sicherzustellen.

Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Fahrzeugleasing muss heute als mehrdimensionale Dienstleistungsofferte verstanden werden. Es geht darum, immer und überall Mobilität zu gewährleisten und dabei gleichzeitig für jede individuelle Anforderung das passende Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Nur so kann der Flottenbetreiber Kosten und Effizienz in Einklang bringen. Deshalb werden zukünftig ganzheitliche Mobilitätskonzepte, die den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen und ihrer Fahrer entsprechen, das „schlichte Leasingfahrzeug ohne Extras“ auf dem Firmenparkplatz ersetzen – denn Dienstwagen ist nicht gleich Dienstwagen. 


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