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Investieren in Start-ups Vollgas für Mittelständler

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Was Investoren beachten sollten
So halten Firmen ihre besten Mitarbeiter
Organisationsstrukturen im Umbruch
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Mit traditioneller und straffer Organisation vergraulen Mitarbeiter aktuelle und potenzielle Mitarbeiter. Stattdessen sind in Zeiten der Digitalisierung flexible und flache Strukturen gefragt – das ist zumindest das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Personalberatung Kienbaum und der Jobbörse Stepstone, für die 12.000 Fach- und Führungskräfte zu Hierarchie- und Organisationsformen in deutschen Unternehmen befragt wurden. Vier von zehn Führungskräfte gaben an, dass sich ihr Unternehmen mitten im Veränderungsprozess befindet. Die Studienherausgeber haben Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen sich auf die Zukunft vorbereiten – und Mitarbeiter so langfristig binden.

(Foto: Getty Images)
Zielorientiert Innovationen fördern
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Zahlreichen deutschen Unternehmen ist laut Untersuchung bewusst, dass sie Innovationen in einigen Abteilungen stärker fördern müssen. Nur: Die Betriebe sind nach Einschätzung der Beschäftigten vor allem auf Effizienz ausgerichtet – und nicht unbedingt auf Fortschritt. Unternehmen können sich also als zukunftsfähiger Arbeitgeber auf dem Markt beweisen, indem sie Innovationen fördern. Und zwar zielgerichtet: In welchen Bereichen sind sie notwendig? Welche Teams und Prozesse eignen sich für den Veränderungsprozess?

(Foto: fotolia)
Klein anfangen
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Den Studienautoren zufolge genügt es bereits, wenn Verantwortliche diesen Veränderungsprozess langsam, aber sorgfältig einführen. „Lieber kleinere, aber ernst gemeinte und sauber evaluierte Projekte mit veränderten Organisationsstrukturen umsetzen, als groß angelegte, aber oberflächliche Kampagnen ohne wirkliche Einbeziehung der Belegschaft durchführen“, heißt es in der Schlussfolgerung der Untersuchung. Auf lange Sicht profitiere so das gesamte Unternehmen.

(Foto: plainpicture/Hero Images)
Mitarbeiterwünsche als Motivation wahrnehmen
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Deutsche Arbeitnehmer wünschen sich laut Studie flache Hierarchien und klare Ansagen vom Chef: Drei von vier Befragten gaben an, dass die Unternehmensstruktur einen Stark Einfluss auf ihre Jobzufriedenheit hat. Wichtig ist deshalb, dass Unternehmen Veränderungsprozesse einleiten, falls flache Hierarchien und wenig Kommunikation herrschen.

(Foto: Fotolia.com)
Mehr Verantwortung
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Verantwortungsvolle Aufgaben sind ein weiteres Mittel, um gute Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Denn drei von vier Studienteilnehmern gaben an, dass sie sich im Job mehr Verantwortung wünschen. Ob der Angestellte tatsächlich für das selbstverantwortliche Arbeiten geeignet ist, stellt sich selbst bei kleinen Projekt heraus.

(Foto: Fotolia.com)
Mitarbeiterinitiative wecken
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Die Ideen der Mitarbeiter bieten laut Studie in vielen Unternehmen noch ungenutztes Potenzial: Nur jeder Fünfte gab an, dass sein Arbeitgeber Verbesserungsvorschläge aktiv fördert. Fast die Hälfte der Befragten arbeitet in Betrieben, in denen es nicht einmal Prozesse zur Sammlung und Verarbeitung von Ideen gibt – und eigene Vorschläge sogar ausdrücklich unerwünscht sind. Wer also Ideen aus der Belegschaft wertschätzt und systematisch einfordert, kann sich als attraktiver Arbeitgeber profilieren.

(Foto: )
Karrierewege aufzeigen
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Wer womöglich über Jahrzehnte den gleichen Job – ohne Perspektiven auf Veränderung – macht, läuft Gefahr, sich weniger mit dem Unternehmen zu identifizieren und folglich weniger motiviert und produktiv zu sein. Kienbaum und Stepstone wissen: „Persönliche, für einzelne Mitarbeiter relevante Entwicklungsperspektiven ziehen Talente an und binden diese.“

(Foto: Getty Images)

Wer sich entschieden hat, das Risiko einzugehen, müsse etwa sechs bis zwölf Monate für die Suche nach einem passenden Start-up einplanen, sagt Willem Bulthuis. Er spricht aus Erfahrung, denn als Business Angel sucht er selbst nach Hightech-Start-ups, um sich an ihnen zu beteiligen. Er empfiehlt, Gründerwettbewerbe und lokale Business-Angel-Netzwerke zu besuchen und den Kontakt zu Accelerator-Programmen – speziellen Förderprogrammen für Start-ups – aufzunehmen.

Ist ein passendes Start-up gefunden, rät Rechtsanwalt Lang, auch das Team des jungen Unternehmens unter die Lupe zu nehmen. Schließlich seien Gründer und Mitarbeiter entscheidend für den Erfolg. Wenn Geldgeber bei ihnen ein gutes Gefühl haben, ist das eine wichtige Grundlage. Auch die Start-ups schauen sich ihre Geldgeber genau an. „Ein gutes Start-up schafft sich mehrere Optionen. Die Gründer prüfen, ob sie das Investment nicht nur in finanzieller Hinsicht weiterbringt. Sie prüfen auch, ob ein Investor willens ist, sein Netzwerk zu öffnen und seine Expertise einzubringen.“ „Smart Money“ sei vielen weitaus wichtiger als die bloße Summe, die eingebracht werden soll.

Sind sich beide Seiten einig, hängt das weitere Vorgehen maßgeblich von der Größe des Start-ups und den Zielen des etablierten Unternehmens ab. Hat das junge Unternehmen schon Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, die es verkauft, und verfügt es über entsprechende Strukturen, rät Lang zu einer Due-Diligence-Prüfung, deren Ergebnisse in den Kaufpreis einfließen. Komme das Investment in einer früheren Phase, gebe es in der Regel weniger zu prüfen, sagt Lang. „Ich empfehle aber immer, einen Anwalt kontrollieren zu lassen, ob das Geschäftsmodell juristisch valide ist oder Rechtsverletzungen – zum Beispiel des Wettbewerbs-, Marken- oder Urheberrechts – begangen wurden.“

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