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Markttrend Alles unter einem Dach

Bei den Finanzdienstleistern gibt es einen Wandel: Viele denken darüber nach, Factoring-Angebote in ihr Portfolio zu integrieren oder einen Spezialisten zu kaufen. Das beste Beispiel dafür ist die Deutsche Leasing.
22.05.2017 - 11:34 Uhr Kommentieren
Nach der Deutschen Factoring Bank hat sie im vergangenen Jahr die Universal Factoring übernommen. Quelle: Deutsche Leasing
Das Logo der Deutschen Leasing

Nach der Deutschen Factoring Bank hat sie im vergangenen Jahr die Universal Factoring übernommen.

(Foto: Deutsche Leasing)

Düsseldorf Die alternativen Finanzierungsinstrumente Leasing und Factoring wachsen immer mehr zusammen. Viele etablierte Finanzdienstleister denken darüber nach, Factoring-Angebote zusätzlich in ihr Portfolio aufzunehmen, oder sie kaufen einen Spezialisten. So hat die Deutsche Leasing im vergangenen Jahr nach der Deutschen Factoring Bank die Universal Factoring übernommen und unter dem eigenen Dach integriert.

„Das Zusammenwachsen von Leasing und Factoring wird auf Anbieterseite durchaus von einer steigenden Nachfrage ausgelöst“, beobachtet Till Karrer, Partner im Bereich Advisory bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. „Die Finanzverantwortlichen in den Unternehmen legen immer größeren Wert darauf, ihre Bilanzen zu verschlanken, um die Eigenkapitalquote ihrer Unternehmen zu erhöhen. Leasing und Factoring sind in diesem Zusammenhang oftmals die erste Wahl, um Finanzierungen zu optimieren. Daher wird es auch für die Anbieter immer attraktiver, beide Instrumente anzubieten.“

Worauf Sie beim Leasing achten sollten!
Kampf gegen die Bürokratie
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Bearbeitungsgebühren: Der Unternehmer sollte sich den Effektivzins der Finanzierung ausrechnen lassen -- und mehrere Angebote miteinander vergleichen. Im Optimalfall kontaktieren Unternehmer Hersteller, Banken und Leasinggesellschaften. Bearbeitungsgebühren oder vierteljährliche Vorauszahlungen gehen oft zusätzlich ins Geld.

(Foto: dpa)
Leasingvertrag
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Hersteller: Clevere Unternehmer wenden sich im ersten Schritt an den Hersteller und klären die Einzelheiten des Kaufvertrags vorab. So haben sie gleich ein Angebot in der Hand, aus dem sich die genauen Angaben zum Objekt ergeben. Das wiederum braucht die Leasinggesellschaft. Und sie erfahren, ob der Leasinggeber mit dem Hersteller eventuell kürzere Gewährleistungsfristen vereinbart hat - zum Nachteil des Leasingnehmers.

(Foto: Jens Schicke)
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Nutzungsänderungen: Hier ist Vorsicht geboten, zum Beispiel beim Firmenwagen. Werden mehr Kilometer gefahren als vertraglich vereinbart, kann es teuer werden. Clevere Unternehmer überlegen vorab, wie sie das Objekt nutzen wollen. Im Zweifel frühzeitig den Anbieter kontaktieren und den Vertrag anpassen.

(Foto: obs)
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Nutzungsdauer: Die Laufzeit des Vertrags sollte maximal der Dauer der Nutzung entsprechen - andernfalls zahlt die Firma die Raten weiter, obwohl das Objekt nicht mehr zur Wertschöpfung beiträgt. Zu unterscheiden sind die unkündbare Grundlaufzeit von 40 bis 90 Prozent der AfA, falls der Leasinggeber das Wirtschaftsgut bilanziert, und die vereinbarte nutzungsabhängige Laufzeit.

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Reparaturen: Das Leasingobjekt gehört der Gesellschaft oder der Bank - entsprechende Vorgaben bei Reparaturen sind zu beachten. Der Unternehmer sollte die Details seines Vertrags genau prüfen.

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Steuererklärung
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Steuern: In jedem Fall sollte der Firmenchef vor Vertragsabschluss die steuerlichen Aspekte mit einem erfahrenen Berater erörtern. Wer zum Beispiel den Investitionsabzugsbetrag nutzt, muss diesen beim Leasing später wieder gewinnerhöhend auflösen. Der Vertrag sollte so gestaltet sein, dass die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzbar sind.

(Foto: dpa)
Euro Geldscheine
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Zinsanpassung: In der Regel haben die Gesellschaften bei langfristigen Verträgen die Option, den Zins bei Veränderungen am Markt anzupassen. Es sollte klar nachvollziehbar und transparent sein, wann das erfolgen darf.

(Foto: dpa)

Dazu kommt, dass am Kapitalmarkt sehr viel Liquidität verfügbar ist. „Dadurch können Leasing-, aber auch Factoringanbieter attraktive Angebote machen“, so der KPMG-Experte.
„Im Mittelstand beobachten wir durchgängig die Tendenz, dass Know-how konzentriert wird, zum Beispiel durch Unternehmensfusionen“, ergänzt Simon Schach, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM). „Diese Tendenz gilt offenbar auch zunehmend für den Bereich der bankenunabhängigen Finanzdienstleistungen. Einige Kunden möchten dort Leistungen aus einer Hand beziehen.“

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