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Etihad und Tui Der gemeinsame Ferienflieger ist gescheitert

Die Pläne für den Ferienflieger von Tuifly und der Air-Berlin-Tochter Niki sind gescheitert. Air Berlins Großaktionär Etihad hat die Gespräche platzen lassen. Wie geht es nun weiter für die Krisen-Airline?
08.06.2017 Update: 08.06.2017 - 14:14 Uhr Kommentieren

Muss der Steuerzahler nun Air Berlin retten?

Hannover Die hoch verschuldete Fluggesellschaft Air Berlin braucht eine neue Strategie für einen Weg aus der Krise. Ihr Großaktionär Etihad verfolgt das Ziel eines gemeinsamen Ferienfliegers von Air Berlin mit Tuifly nicht weiter, wie die arabische Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der Tui-Konzern bekanntgemacht, dass die Verhandlungen über das geplante Joint Venture nicht fortgeführt würden. Damit ist ein wichtiger Baustein der geplanten Sanierung von Air Berlin weggebrochen.

„Die Urlaubsflüge der Air Berlin Group werden nun als separate Geschäftseinheit weitergeführt, unter der Marke Niki“, heißt es in der Stellungnahme von Etihad. Weitere Details dieser Struktur würden „zu gegebener Zeit“ von Air Berlin bekanntgegeben.

Air Berlin hatte das Touristikgeschäft an ihren österreichischen Ableger Niki abgegeben und dafür bereits im Dezember und Januar 300 Millionen Euro von Etihad erhalten. Niki sollte unter Führung von Etihad in einem Bündnis mit dem deutschen Ferienflieger Tuifly aufgehen, der zum Reisekonzern Tui gehört.

Etihad teilte mit, in monatelangen Verhandlungen hätten die Beteiligten keine Übereinkunft über die „endgültige Beschaffenheit eines solchen Joint Venture“ erreicht. Air Berlin stellte fest, mit dem Abbruch der Verhandlungen sei ausschließlich eine Änderung der Gesellschafterstruktur verbunden. Dies habe „keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb der Air Berlin Group“. Der Winterflugplan der Tochter Niki sei freigeschaltet und Niki fliege ihre Ziele auch planmäßig an.

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    Pilotengewerkschaft zeigt sich besorgt
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