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Hohe Treibstoffpreise Reederei Maersk erleidet Gewinneinbruch

Die dänische Reederei Maersk hat 2011 massiv weniger verdient. Niedrige Frachtraten, hohe Spritpreise: vor allem die Container-Tochter Maersk Line bricht ein. Doch die Reederei hält das Ergebnis für „akzeptabel“.
27.02.2012 Update: 27.02.2012 - 13:37 Uhr Kommentieren
Maersk verdiente 2011 18,1 Mrd. Dänische Kronen (2,43 Mrd. Euro). Quelle: AFP

Maersk verdiente 2011 18,1 Mrd. Dänische Kronen (2,43 Mrd. Euro).

(Foto: AFP)

Kopenhagen Niedrigere Frachtraten und hohe Treibstoffpreise haben beim dänischen Reederei-Konzerns A.P. Møller-Maersk 2011 zu einem Gewinneinbruch geführt. Die weltgrößte Container-Reederei verdiente 18,1 Milliarden Dänische Kronen (2,43 Milliarden Euro). Das waren 36 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Frachtraten für Containertransporte seien im Jahresverlauf um acht Prozent gesunken. Im Vorjahr waren sie noch um 29 Prozent gestiegen. Zugleich schossen die Treibstoffpreise um 35 Prozent nach oben. A.P. Møller-Maersk ist neben Containerschiffen auch in der Öl- und Gasförderung und als Betreiber von Supermärkten sowie Hafenanlagen aktiv. Beflügelt von höheren Ölpreisen stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 322,5 Milliarden Kronen.

„Wenn man berücksichtigt, wie sich die Frachtraten im vergangenen Jahr entwickelt haben, haben wir für 2011 ein akzeptables Ergebnis erwirtschaftet“, sagte Finanzchef Trond Westlie. Für 2012 gab sich das Unternehmen wegen Unsicherheiten über die künftige weltweite wirtschaftliche Entwicklung zurückhaltend und erwartet erneut einen Gewinnrückgang. Ende 2011 hatte die Gruppe 117.000 Mitarbeiter, rund 3.300 mehr als im Vorjahr.

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