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Luftfrachtmarkt 2011 Am deutschen Himmel boomt das Geschäft

Auf deutschen Flughäfen ist die Menge der verschickten Luftfracht im vergangenen Jahr um acht Prozent gestiegen - dem starken Exportgeschäft sei Dank. Doch die Jahresbilanz bot auch Schwachpunkte.
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Logistik im Chaos - Nachtflugverbot über Frankfurt

Wiesbaden Die deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Waren per Flugzeug verschickt. Der Gesamtumschlag an deutschen Flughäfen wuchs 2011 um 5,0 Prozent auf 4,4 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Allerdings ging die Schere zwischen Ein- und Ausfuhren auseinander.

Die Menge der ins Ausland verschickten Luftfracht stieg 2011 demnach um 8,0 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen. Die empfangene Menge Luftfracht stieg lediglich um 1,8 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen. Innerhalb Deutschlands stieg die Luftfracht laut Statistischem Bundesamt um 10,2 Prozent auf gut 116.000 Tonnen.

Die Lieferungen in die EU-Partnerländer stiegen nach Angaben der Statistiker um 6,3 Prozent, in Staaten außerhalb der Union sogar um 13,7 Prozent. Die Lieferungen an den bedeutendsten Handelspartner für Luftfracht, die USA, nahmen um 8,1 Prozent zu. Die Einfuhren per Flugzeug entwickelten sich vor allem wegen Rückgängen bei Waren aus asiatischen Staaten schwach.

Unterdessen hakt es an Deutschlands Mega-Drehkreuz, dem Flughafen Frankfurt - nicht nur wegen des Streiks. Brisant und heiß umstritten ist das Nachflugverbot, von dem unter anderem Lufthansa Cargo betroffen ist.

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