Siemens Bahn bestellt bis zu 100 neue Lokomotiven

Die Deutsche Bahn ordert bis zu 100 neue Loks führ ihre angeschlagene Gütersparte DB Cargo bei Siemens. Die ersten 60 sollen noch im Dezember an die Bahn gehen und 250 Millionen Euro pro Stück kosten.
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Nachdem der angeschlagenen Gütersparte DB Cargo zunächst ein Sanierungskurs mit dem Verkauf von Loks, dem Verschrotten von Güterwaggons und dem Abbau von über 2000 Stellen verordnet wurde, hat die Muttergesellschaft nun eine Kehrtwende beschlossen. Quelle: dpa
DB Cargo

Nachdem der angeschlagenen Gütersparte DB Cargo zunächst ein Sanierungskurs mit dem Verkauf von Loks, dem Verschrotten von Güterwaggons und dem Abbau von über 2000 Stellen verordnet wurde, hat die Muttergesellschaft nun eine Kehrtwende beschlossen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Deutsche Bahn bestellt im Zuge ihres Kurswechsels im Güterverkehr bis zu 100 Loks bei Siemens. Zunächst sollen 60 neue Loks geliefert werden. Die ersten sollen noch im Dezember an die Bahn gehen, die übrigen bis Ende 2018. Gebaut werden sie im Münchner Siemens-Werk. Der Preis für diese ersten 60 Stück betrage 250 Millionen Euro, teilte die Bahn mit.

Die Loks sollen auf dem zentralen Korridor der sogenannten Rhein-Schiene zwischen Rotterdam und der Alpenregion zum Einsatz kommen. Sie sind daher auch für Österreich, die Schweiz, Italien und die Niederlande zugelassen.

Das sind Deutschlands beliebteste Bahnhöfe
Platz 1: Köln
1 von 10

Der Kölner Hauptbahnhof landet mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,9 Punkten mit Abstand auf Platz 1 des „Netzsieger“-Rankings. Der Domblick und das nahegelegene Rheinufer dürften unter den Reisenden wohl als besondere Schmankerl gelten. 280.000 Reisende nutzen den Bahnhof täglich.

Platz 2: Dresden
2 von 10

60.000 Menschen passieren täglich den Dresdner Hauptbahnhof. Direkt neben dem Bahnhofsgebäude befindet sich der Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft. 235 Reisende – darunter sicher auch einige Studenten – bewerteten den sächsischen Verkehrsknotenpunkt mit durchschnittlich 4,4 Sternen.

Platz 3: Leipzig
3 von 10

Der Hauptbahnhof der sächsischen Großstadt ist der flächenmäßig größte Kopfbahnhof Europas und besteht seit 1915. Unter DDR-Führung wurde die Bahnhofshalle nach Kriegsende zwanzig Jahre lang peu à peu restauriert. Im Ranking der beliebtesten Bahnhöfe landet das monumentale Gebäude mit im Schnitt 4,4 Sternen auf Platz drei.

Platz 4: Berlin
4 von 10

Nach elfjährigem Umbau wurde der Berliner Hauptbahnhof 2006 neu eröffnet. Vom Architekten Meinhard von Gerkan entworfen, ist die einzigartige Glaskonstruktion der größte Turmbahnhof Europas. Von 730 Reisenden erhält der Bahnhof im Mittel 4,4 Sterne und landet damit – knapp am Treppchen vorbei – auf Platz 4.

Platz 5: Kiel
5 von 10

Den Hauptbahnhof der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt nutzen pro Tag gut 25.000 Menschen. Direkt an der Kieler Förde gelegen, sind auch Anschlussfähren nach Oslo und Göteborg schnell zu erreichen. Dieser Komfort ist den Reisenden durchschnittlich 4,4 Sterne wert.

Platz 6: München
6 von 10

Der Münchner Hauptbahnhof stemmt wie auch der Frankfurter Hauptbahnhof ein tägliches Reiseaufkommen von 450.000 Personen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 Sternen unter 453 Nutzern belegt der 1960 fertiggestellte Bahnhof den 6. Platz.

Platz 8 und 7: Bochum und Frankfurt am Main
7 von 10

Der 1955 neu errichtete Bochumer Hauptbahnhof erzielte bei Google unter 32 Reisenden eine durchschnittliche Bewertung von 4,1. Punktemäßig gleichauf liegt der Frankfurter Hauptbahnhof (Bild). 633 Reisende haben den Bahnhof der Finanzmetropole rezensiert.

Nachdem der angeschlagenen Gütersparte DB Cargo zunächst ein Sanierungskurs mit dem Verkauf von Loks, dem Verschrotten von Güterwaggons und dem Abbau von über 2000 Stellen verordnet wurde, hat das Unternehmen nun eine Kehrtwende beschlossen. Nach massiven Beschwerden von Kunden wegen Unzuverlässigkeit und zugleich neuen Aufträgen werden jetzt neben den Loks auch 4000 Güterwaggons neu gekauft. Der geplante Stellenabbau wurde praktisch eingestellt.

  • rtr
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  • Im Artikel wird mit Zahlen jongliert, so dass es dem Leser nur so schwindlig werden kann. Bitte um sorgfältige Richtigstellung. In der Summary ist von 250 Mio Stückpreis die Rede, das wäre das 2-3 fache eines kleines Airbuses -OK, ween es denn so ist. Da kämen für das Gesamtprojekt von 100 Loks ja stolze 25 Mrd. EUR zusammen. Hier ist wohl ein eklatanter Typos Vater der Zahlenorgie.
    Weiter unten im Text ist vom ersten Los über 60 Loks für 250 Mio. in Summe offensichtlich die Rede. Das klingt wahrscheinlich eher plausibel.

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