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Zoff um neues Terminal Chinesen wollen im Hamburger Hafen landen

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Chinas dritter Anlauf

Solchen Beschwichtigungen aber schenken die Hafenunternehmen wenig Glauben. Zum einen war die Behörde für Wirtschaft mit ihrem Amtsleiter in der Jury vertreten. Zum anderen vergab das Gremium Siegprämien in Höhe von 150.000 Euro. „Das Steuergeld wäre sinnlos verpulvert, würde der Juryentscheid nicht berücksichtigt“, heißt es bei einer Hafenfirma.

Wie in der Begründung der Jury wörtlich nachzulesen ist, waren es „vor allem die Finanzierungsansätze“, die den Chinesen den Zuschlag brachten. Mit dem verabschiedeten Hafenentwicklungsplan, der „die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen“ fordert, habe dies nichts zu tun, moniert deshalb der UVHH.

Eher schon mit der finanziellen Situation der Hafenbehörde HPA. Sie hatte dem Terminalbetreiber Buss, der bis Ende 2016 auf Steinwerder Süd eine Verladestation für Schwergut betrieb, für die vorzeitige Räumung des verpachteten Geländes eine hohe Summe gezahlt. Unterlagen der HPA legen nahe, dass es mehr als 100 Millionen Euro waren, die bereits 2009 flossen.

Das mitten im Hafen gelegene Steinwerder haben Chinesen ohnehin seit langem im Blick. 2010 sprachen Manager der Container-Reederei Cosco in Hamburg vor, um sich dort an einem gemeinsamen Terminal zu beteiligen. Später bot der Hafen Schanghai einen finanziellen Einstieg an. Im dritten Anlauf könnte das Reich der Mitte nun zum Zuge kommen.

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3 Kommentare zu "Zoff um neues Terminal: Chinesen wollen im Hamburger Hafen landen"

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  • Ob nun die ausländischen Beteiligungen an den deutschen Aktiengesellschaften nu bei 60 oder dann irgendwann bei 70 oder 80 Prozent liegt, ist doch schon fast egal.

    Nicht umsonst werden die Deutschen als Schlafmützen im Ausland gesehen. Und nicht umsonst gibt es die Karikatur des deutschen Michle mit seiner Schlafmütze.....

  • Die Chinesen sind eben eine sehr, sehr alte Hochkultur, von der wir immer noch viel lernen können.

    Alleine schon, wie konsequent sie mit den muslimischen Terroristen umgehen und wie sie die Freiheiten dieser Terror-Gruppen einschränken, das zeugt von Weisheit und Weitsicht. Aber auch, wie sie mit Terror-Demonstranten umgehen, ist etwas, vor dem ich nur den Hut ziehen kann.

    Unkraut muss man beseitigen, bevor es den Acker verdirbt, das weiß jeder Bauer und das genau wenden die schlauen Chinesen auch so konsequent an. Das alles mag ein Grund dafür sein, warum sich die Chinesen gerade überall einkaufen
    können.

  • ROT/GRÜN kann weder Sicherheit noch Wirtschaft, dass ist schlimm für Hamburg und
    wenn die Ausschreibung bezw. Wettbewerb zu einem neuen CHINA Terminal führt , kommen die schon angesprochenen Probleme.

    Trotzdem muss ich die Chinesen loben, sie sind die Deutschen von früher und sind
    Geschickt in der Welt unterwegs. Mit Taschen voll Geld kaufen sie auf,ein und sichern so ihre Zukunft. Als Chinese kann man also stolz auf sein Land sein und
    statt das der Senat erst einmal bei Hamburger Firmen nachfragen lässt was für Interesse besteht an dieses Sahnestück im Hafen , prescht man sinnlos vor.

    Natürlich auf dem Fahrrad das neuste mobile Gerät , weil der Verkehr zu diesem Zweck schon auf kurz vor Null gestellt ist .


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