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Ärger um KfW-Vorstand Wechsel von Asmussen zur KfW-Bank ist geplatzt

Staatssekretär Jörg Asmussen geht nun doch nicht zur Förderbank KfW. Die Verhandlungen mit dem Ex-EZB-Direktor sind gescheitert – die Anwesenheitspflicht in Frankfurt soll ein Grund für die Differenzen gewesen sein.
16.12.2015 Update: 16.12.2015 - 21:00 Uhr
Staatssekretär Jörg Asmussen wechselt nicht nach Frankfurt zur KfW. Quelle: dpa
Jörg Asmussen hängt an Berlin

Staatssekretär Jörg Asmussen wechselt nicht nach Frankfurt zur KfW.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der geplante Wechsel von Arbeitsstaatssekretär Jörg Asmussen zur staatlichen KfW-Bank ist offenbar geplatzt. Die Berufung von Asmussen sei am Mittwoch kein Thema im KfW-Verwaltungsrat gewesen, erfuhr das Handelsblatt von mehreren mit dem Vorgang vertrauten Personen. Eigentlich sollte das frühere Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) Anfang Januar als Generalbevollmächtigter bei der Förderbank anfangen. Später, nach Erhalt des so genannten Banken-Führerscheins, sollte er dann in den Vorstand aufrücken.

Aus dem Wechsel werde nichts mehr, wurde im Umfeld von Asmussen bestätigt. Offenbar gab es während der Vertragsverhandlungen zwischen der KfW und dem Staatssekretär nicht auflösbare Differenzen. Was die Probleme genau waren, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Es sei vor allem um den Dienstsitz gegangen, hieß es in Asmussens Umfeld. Der frühere Finanzstaatssekretär wollte teilweise auch in Berlin arbeiten, wo seine Familie lebt. Aus diesem Grund war er auch von der EZB zurück nach Berlin gekehrt.

Die KfW habe hingegen darauf bestanden, im Vertrag eine Anwesenheitspflicht in Frankfurt zu fixieren, hieß es. Von anderer Stelle wurde hingegen betont, der Dienstsitz sei nicht der primäre Grund für das Scheitern der Personalie, es sei auch um andere Vertragsfragen gegangen. Nun steht Asmussen vorerst ohne Job da. Denn sein Posten als Staatssekretär im Arbeitsministerium ist mittlerweile vergeben. Die Aufgabe soll die bisherige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi übernehmen.

Zeitgleich hat die KfW den Vertrag mit Vorstandschef Ulrich Schröder verlängert. Der Verwaltungsrat habe den Vertrag des 63-Jährigen vorzeitig bis zum 31. Dezember 2020 ausgeweitet, teilte die KfW am Mittwochabend mit. Schröder ist seit September 2008 Chef des Instituts. Ab Januar wird Stefan Peiß neu in dem Gremium vertreten sein.

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    Er war zuvor Bereichsleiter bei der KfW. In einem internen Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, machte Schröder eine Krebserkrankung öffentlich. Er gehe von hohen Heilungschancen aus und befinde sich in Therapie, schreibt der KfW-Chef darin. Er rechne damit, dass er seinen beruflichen Aufgaben dennoch weitgehend nachgehen könne.

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    • dpa
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