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Aktuelle Rechtsprechung Fluglinie haftet nicht immer

Wird ein Linienflug aufgrund starken Nebels annulliert und verzögert sich die Rückkehr des Fluggastes aus dem Ausland deshalb um zwei Tage, hat der Fluggast in der Zwischenzeit Anspruch auf Betreuungsleistungen. Auf eine Ausgleichszahlung hat der Fluggast allerdings keinen Anspruch.

HB KOBLENZ. Nach der entsprechenden EU-Richtlinie sind die Fluggesellschaften zu Betreuungsleistungen beispielsweise in Form von Essen, Getränken, Hotelunterbringung, Transport zum Hotel oder notwendigen Telefongesprächen verpflichtet. Weil die Fluggesellschaft einer deutschen Urlauberin in Spanien diese Leistungen verweigert hatte, verdonnerte sie das Amtsgericht Simmern zu Schadensersatzzahlungen. Soweit die Urlauberin darüber hinaus eine Ausgleichszahlung wegen der Annullierung des Fluges verlangt hatte, blieb ihre Klage vor dem Amtsgericht und dem Oberlandesgericht Koblenz allerdings ohne Erfolg. Die Koblenzer Richter führten zur Begründung aus, dass der Nebel die Streichung des Fluges gerechtfertigt habe und zudem außerhalb des Verantwortungsbereichs der Fluggesellschaft liege (Az.: 10 U 385/07).

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