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Anleger-Urteil Finanzvertrieb haftet für Falschberatung

Der Finanzvertrieb Futura Finanz muss einer Anlegerin 16 000 Euro Schadensersatz zahlen. Der Bundesgerichtshof hat jetzt ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart bestätigt (III ZR 214/06).

In dem Fall hatte eine Anlegerin auf Anraten eines Futura-Finanz-Mitarbeiters in Beteiligungen an der Frankonia Sachwert investiert. Der Berater habe jedoch Risiken verharmlost, monierten die Richter. Ob die Anlegerin jetzt tatsächlich Geld bekommt, ist allerdings noch offen.

Das Finanzamt Hof habe die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen die Futura Finanz beantragt, berichtet Anwalt Mathias Corzelius von der Kanzlei Göddecke in Siegburg, die zahlreiche geschädigte Anleger vertritt. Zudem wurde der Gründer des Finanzvertriebs, Michael Turgut, kurz vor Weihnachten verhaftet.

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