Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Anne Richards Fidelity-International-Chefin plant Reformen

Die Chefin des Fondshauses Fidelity International will Kleinanlegern den Zugang zu alternativen Investments ermöglichen.
Update: 20.06.2019 - 17:45 Uhr Kommentieren
Die Chefin des Fondshauses Fidelity International will Kleinanleger auf private Märkte locken. Quelle: Bloomberg/Getty Images
Anne Richards

Die Chefin des Fondshauses Fidelity International will Kleinanleger auf private Märkte locken.

(Foto: Bloomberg/Getty Images)

LondonAuch ein halbes Jahr nach ihrem Start bei Fidelity International wird Anne Richards manchmal noch überrascht. „Ich dachte, ich kenne Fidelity wirklich gut“, sagt die Chefin des Fondshauses. Aber sie lerne ständig dazu. Die Schottin ist für 2,4 Millionen Kunden und 273 Milliarden Euro Anlagekapital zuständig.

Nun will Richards das Fondshaus breiter aufstellen. Die 55-Jährige wirbt dafür, Kleinanlegern Zugang zu renditeträchtigeren alternativen Investments zu geben. Diese sind aufgrund der höheren Risiken bislang professionellen Anlegern vorbehalten.

Die Zahl der börsennotierten Firmen sinke, die Gewinne würden zunehmend auf den privaten Märkten erzielt, so Richards. Die größere Intransparenz und geringere Liquidität werfen zwar Regulierungsfragen auf, gibt sie zu. Aber die Branche müsse die Hürden senken. Auch Anleger, die nur tausend Pfund investieren wollten, müssten am Boom in Private Debt und Private Equity teilhaben können.

Richards wurde zu Fidelity geholt, um den langfristigen Trend der Nettoabflüsse zu stoppen. Der Preiskampf in der Branche ist hart, aktive Vermögensverwalter stehen unter dem Druck der günstigeren Indexfondsanbieter. Das aktive Modell der Firma will Richards aber nicht infrage stellen. Das bleibe die DNA, sagt sie.

Die studierte Elektrotechnikerin und MBA ist seit 27 Jahren in der Investmentbranche. Vor Fidelity war sie beim Vermögensverwalter M&G Investments. Den Wechsel zu einem Familienunternehmen, das nicht an der Börse notiert ist, empfindet sie als wohltuend. Man denke nicht an die nächsten Quartalszahlen, sondern an die nächste Generation, sagte sie. „Das ist etwas Besonderes.“

Mehr: Das Angebot an Aktienresearch für kleinere Unternehmen schrumpft infolge neuer EU-Regeln zur Bezahlung zusammen. Die Bundesregierung ist alarmiert.

Startseite

Mehr zu: Anne Richards - Fidelity-International-Chefin plant Reformen

0 Kommentare zu "Anne Richards: Fidelity-International-Chefin plant Reformen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote