Antinori verlässt Konzern Lufthansa muss sich neuen Austrian-Chef suchen

Kurz bevor er Chef des Tochterunternehmens Austrian Airlines werden sollte, verlässt Lufthansa Manager Thierry Antinori den Konzern.
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Boeing 737 der Lufthansa auf dem Flughafen Rostock. Quelle: dpa

Boeing 737 der Lufthansa auf dem Flughafen Rostock.

(Foto: dpa)

München Nur wenige Tage vor seinem geplanten Start als Vorstandsvorsitzender der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) verlässt Manager Thierry Antinori das Unternehmen. Das bisherige Mitglied der Lufthansa-Sparte für den Passagierverkehr habe den AUA-Aufsichtsrat darüber informiert, dass er wegen seiner beruflichen Zukunftspläne außerhalb des Lufthansa-Konzerns nicht mehr für das Amt an der Spitze der österreichischen Gesellschaft zur Verfügung stehe, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mit.

Das AUA-Gremium hatte den 49 Jahre alten Antinori im Dezember 2010 mit fünf Monaten Vorlauf an die Spitze der österreichischen Lufthansa-Tochter bestellt. Er sollte sollte den Sanierungskurs der AUA fortsetzen. Die Tochter flog 2010 rote Zahlen ein und soll 2011
die die Gewinnschwelle schaffen, wie Lufthansa-Vorstandschef Christoph Franz Mitte März vorhergesagt hatte. Die bisherigen AUA-Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth sollen die AUA-Geschäfte vorerst weiterführen, bis die Nachfolge geregelt ist.

Wohin der in Paris ausgebildete Diplom-Kaufmann wechselt, wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Antinori war 1997 zur Deutschen Lufthansa gekommen. Dort setzte er Kosteneinsparungen im Betrieb durch und verantwortete den Ausbau des Vielfliegerprogramms
„Miles and More“.

  • rtr
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