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Autobauer Daniela Cavallo wird VW-Betriebsratsvize

Cavallo könnte das schwere Erbe vom derzeitigen Betriebsratschef Bernd Osterloh übernehmen. Der aber bleibt noch bis 2022 im Amt.
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VW will in den nächsten 5 Jahren 44 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren. Quelle: AFP
Der Weltgrößte Autobauer Volkswagen.

VW will in den nächsten 5 Jahren 44 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren.

(Foto: AFP)

WolfsburgDie Nachfolgefrage an der Spitze des mächtigen Volkswagen-Betriebsrats wird konkreter. Daniela Cavallo (43) folgt als Betriebsratsvize auf Stephan Wolf - und könnte langfristig das Amt von Betriebsratschef Bernd Osterloh übernehmen. Der 62-Jährige – bis 2022 gewählt – wird aber noch für einige Jahre weitermachen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr.

Sollte es auf sie hinauslaufen, könnte Cavallo ein schweres Erbe antreten: Osterloh, einer der mächtigsten Männer der deutschen Autobranche, setzt sich oft lautstark für die 640.000 VW-Mitarbeiter ein – auch gegen den Vorstand. Im Mai hatte Osterloh allerdings gesagt: „Ich bleibe Betriebsratschef bis Anfang 2022. Und wenn ich gefragt werde, dann kandidiere ich vielleicht noch einmal.“ Er ist seit 2005 im Amt.

Wolf lege zum Jahresende alle bisherigen Ämter in Betriebsrat, Unternehmen und IG Metall nieder, teilte der Betriebsrat mit. Der 52-Jährige übernehme eine neue Aufgabe. Für die Betriebswirtin Cavallo ist die Arbeit im Betriebsrat nicht neu: Seit 2002 ist sie Mitglied des Betriebsrats, seit 2013 des Gesamtbetriebsrats. Bei den Verhandlungen zum „Zukunftspakt“ spielte sie eine wichtige Rolle - sie verhandelte das Feld der sogenannten personellen Transformation. Dazu zählen der interne Arbeitsmarkt, die strategische Personalplanung und externe Personalrekrutierung.

Die größten Herausforderungen dürften auf den weltgrößten Autobauer – und auch den Betriebsrat – erst noch zukommen: Volkswagen hatte angekündigt, die Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren auf knapp 44 Milliarden Euro aufzustocken. Von 2022 an sollen zudem an den Standorten Hannover und Emden E-Autos gebaut werden. Weil dies weniger aufwendig ist, soll die Beschäftigung mittels Altersteilzeit sinken.

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  • dpa
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