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Automanager Frau von Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn fordert Hilfe von Trump

Die Frau des Ex-Nissan-Chefs meldet sich zu Wort: Donald Trump soll sich auf dem G20-Gipfel für den inhaftierten Carlos Ghosn einsetzen.
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Frau von Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn fordert Hilfe von Trump Quelle: Reuters
Carlos und Carole Ghosn

Die Frau des Ex-Nissan-Chefs fordert Hilfe vom US-Präsidenten.

(Foto: Reuters)

London Die Ehefrau des in Japan unter Anklage stehenden früheren Nissan-Chefs Carlos Ghosn fordert Unterstützung von US-Präsident Donald Trump. Dieser solle sich auf dem Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) Ende des Monats für ihren Mann einsetzen, sagte Carole Ghosn dem britischen Sender BBC. Gastgeber des G20-Treffens ist Japans Ministerpräsident Shinzo Abe.

Carole Ghosn, die auch einen US-Pass besitzt, betonte, sie wolle, dass Trump mit Abe über faire Prozessbedingungen spreche.

Gegen Carlos Ghosn hat die Staatsanwaltschaft in Tokio vier Anklagen wegen Veruntreuung von Firmengeldern und Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten erhoben. Der Beschuldigte, der neben der französischen auch die libanesische und brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt, bestreitet alle Vorwürfe und spricht von einer Intrige früherer Vorstandskollegen bei Nissan.

Carole Ghosn gab in dem Interview an, mit ihrem Mann seit dem 4. April nicht mehr gesprochen zu haben. An diesem Datum wurde Carlos Ghosn erneut verhaftet. Drei Wochen später wurde er gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Eine der Bedingungen für die Haftentlassung sei gewesen, dass ihr Mann nicht mit ihr sprechen dürfe, sagte Carole Ghosn. „Was ich unmenschlich finde.“

Im April hatte sie bereits Frankreichs Regierung um mehr Unterstützung für ihren Mann gebeten. Carlos Ghosn war früher auch Chef des französischen Nissan-Partners Renault.

Mehr: Die Fusion zwischen Renault und Fiat Chrysler ist geplatzt. Und auch die Allianz mit Nissan bröckelt. Die Japaner drängen auf Unabhängigkeit.

  • rtr
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