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Bahnzulieferer Vossloh trennt sich von Vorstandschef Busemann

Der Bahnzulieferer Vossloh trennt sich von seinem Unternehmenschef Andreas Busemann. Seinen Posten übernimmt Finanzvorstand Oliver Schuster.
Update: 16.09.2019 - 21:01 Uhr Kommentieren
Der CEO legt sein Amt Ende September nieder. Foto: Vossloh
Andreas Busemann

Der CEO legt sein Amt Ende September nieder.

Foto: Vossloh

Frankfurt Der Bahnzulieferer Vossloh verkleinert seinen Vorstand und trennt sich von Unternehmenschef Andreas Busemann. Der Aufsichtsrat habe sich mit Busemann „einvernehmlich darauf verständigt“, dass dieser sein Amt Ende September niederlegen werde, teilte Vossloh an diesem Montagabend mit. Damit räumt Busemann seinen Posten ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant. Busemann ist seit April 2017 Vorstandsvorsitzender bei Vossloh, sein Vertrag lief eigentlich noch bis Ende März 2020.

Finanzvorstand Oliver Schuster werde zum 1.Oktober 2019 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt und für weitere fünf Jahre bis Februar 2025 zum Mitglied des Vorstands bestellt, teilte das Unternehmen an diesem Montagabend mit.

Mit CEO Busemann und seinem Vorstandskollegen Volker Schenk habe sich Vossloh „einvernehmlich darauf verständigt“, die 2020 auslaufenden Bestellungen nicht zu verlängern. Sie legen ihre Ämter Ende September nieder.

Im Zuge des Abgangs von Busemann wird der Vorstand von drei auf zwei Mitglieder reduziert. „Durch diese Verschlankung der obersten Führungsebene wird der Konzentration von Vossloh auf das Kerngeschäft Bahninfrastruktur Rechnung getragen“, hieß es in der Mitteilung. Darüber hinaus wollte sich ein Unternehmenssprecher zu den Gründen für den vorzeitigen Abgang Busemanns nicht äußern.

Mehr: Mit der Übernahme des notleidenden Vossloh-Lokomotivbaus erschließt sich für den chinesischen Konzern CRRC der europäischen Markt. Doch der Plan ist nicht ohne Risiko.

  • rtr
  • dpa
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