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Berliner Lichtgestalt Stararchitekten vertrauen Armin Bansbach

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„Bei Semperlux wurde Leuchtengeschichte geschrieben. Viele Konzepte sind heute echte Klassiker“, sagt Sabine Röck, Industrie-Designerin und Expertin für Lichttechnik am Deutschen Technikmuseum in Berlin. Oder sie sind schlicht auf Grund ihres Ausmaßes schwer zu übertreffen: Für den „Grande Arche“ im Pariser Geschäftsviertel La Défense verlegte Semperlux 1987 acht Kilometer Lichtrohre.

Ein jüngeres Mammutprojekt schwebt raumschiffgleich in der Eingangshalle von Semperlux in Berlin. Im schwarzen Anzug steht Lichtmann Bansbach unter dem riesigen Lichtring. „Und der hier ist noch klein“, sagt er, „in Wirklichkeit haben diese modernen Kronleuchter einen Durchmesser von 22 Metern“. „In Wirklichkeit“ meint im fünf Kilometer entfernten Paul-Löbe-Haus, jenem Neubau neben dem Reichstag, in dem die Bundestagsabgeordneten in kreisrunden Sälen tagen.

Ein paar Schritte weiter im Lichtforum knipst Bansbach seine Lieblingsleuchte, den Urbi-Kandelaber, an, aus, an, aus, an, aus. Die Augen zwischen den blauen Augen und dem weißen Haar strahlen erneut. Da macht es auch nichts, dass man nicht sofort sagen kann, wo man die Leuchte schon einmal gesehen hat. Bansbach: „Straße des 17. Juni. Gutes Licht fällt eben nicht auf!“

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