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Betriebe Merkel für Neuordnung der Erbschaftssteuer

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine Reform der Erbschaftssteuer bei Betrieben ausgesprochen.

HB WINDHAGEN. Beim Vererben eines Unternehmens sei es notwendig, "dass wir sagen, wer sein Vermögen im Betrieb lässt, der kriegt Jahr für Jahr zehn Prozent der Erbschaftssteuer erlassen", sagte Merkel am Freitagabend auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im rheinland-pfälzischen Windhagen. Wer das Vermögen nicht antaste, sei dann nach zehn Jahren erbschaftssteuerfrei.

Energisch sprach sich die Bundeskanzlerin für einen Bürokratieabbau in Deutschland aus. Merkel warnte aber vor der Illusion, dass ein Abbau von Verordnungen und Vorschriften auf ungeteilte Begeisterung stoßen werde.

"Jede bürokratische Regelung ist für den einen ein Vorteil, für den anderen ein Nachteil", sagte Merkel: "Für jede bürokratische Frage gibt es einen, der hat da seine Nische gefunden." Allerdings müsse sich die Politik in dieser Frage wieder mehr am Willen der großen Mehrheit und nicht an dem Willen einzelner Interessengruppen orientieren.

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