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Bewertungsverfahren Gesicherte Werte

Bei der Ermittlung des Unternehmenswerts gibt es neben der Ertragswertmethode, zu der das Discounted Cashflow-Verfahren hinzuzurechnen ist, und der Substanzwertmethode etliche weitere Vorgehensweisen. Wir stellen sie vor.

Marktwertverfahren : Ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, aus einem daraus resultierenden Gleichgewichtspreis. Bei börsennotierten Unternehmen ist dies der Börsenwert. Für die Wertermittlung können börsennotierte sowie in jüngster Vergangenheit an Nachfolger übertragene Unternehmen Anhaltspunkte geben, die bei Kammern, Unternehmens-, Steuerberatern und spezialisierte Rechtsanwälte zu erfahren sind.

Mittelwertverfahren: Der Unternehmenswert ist das arithmetische Mittel aus Ertrags- und Substanzwert. Empfiehlt sich, wenn der Ertragswert größer als der Substanzwert ist.

Stuttgarter Verfahren: Ein von der Finanzverwaltung verwendetes Bewertungsverfahren, das besonders bei Gesellschaften oder Gesellschaftern angewendet wird. Berücksichtigt werden die Vermögensgegenstände und die Gewinnaussichten, somit ist es mit dem Mittelwertverfahren vergleichbar.

Umsatzverfahren: Der Durchschnittsumsatz aus vergangenen und zukünftigen Jahresumsätzen wird mit einem branchenüblichen Faktor, der zum Beispiel bei den zuständigen Kammern zu erfahren ist, multipliziert, das Ergebnis ist der Unternehmenswert - die einfachste Form der Firmenbewertung. Vorwiegend bei den freien Berufen wie Steuerberater, Rechtsanwälte, Ärzte und Architekten eingesetzt. Gleiche Machart beim Ergebnisverfahren, Basis für die Faktormultiplikation ist da der Durchschnittswert aus bisherigen und künftigen Gewinnen vor Zinsen und Steuern.

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