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BGH-Urteil Ron Sommer‘s langes Gesicht

In der Zeitschrift Wirtschaftswoche war eine Abbildung erschienen, die den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Telekom AG in einer Fotomontage zeigte. Der Bundesgerichtshof (BGH) wiedersprach der Klage von Sommer und beschloss, dass sie unter den Schutz der Meinungsfreiheit falle.

Auf der Fotomontage war Sommer auf einem von Rissen durchzogenen "T" sitzend abgebildet worden. Sein Kopf, der einem Foto entnommen war, saß auf einem fremden Körper, für diese Anpassung war das Foto des Kopfes verändert worden. Der Vorstandsvorsitzende wehrte sich vor Gericht dagegen, dass sein Gesicht insgesamt länger erschien, seine Wangen fleischiger und breiter, der Kinnbereich fülliger und die Haut blasser.

Der BGH stellte dazu nun fest, dass sich der Vorstandsvorsitzende diese Fotomontage gefallen lassen müsse, da sie als satirische Darstellung unter den Schutz der Meinungsfreiheit falle. Dem Betrachter sei auch ohne weiteres erkennbar, dass es sich um eine Fotomontage handele. Die beanstandeten Veränderungen seien auch derartig geringfügig, dass sie nur bei besonders aufmerksamer Betrachtung unter Vergleich mit dem Originalfoto bemerkbar sein dürften.

Rückfragen zum Urteil beantwortet Ihnen gerne Dr. Peter .

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