Bill Campbell gestorben Apple verschiebt seine Zahlen-Vorlage

Bill Campbell, ein wichtiger Berater und Manager im Silicon Valley, ist verstorben. iPhone-Hersteller Apple will wegen der Trauerfeier seine Quartalszahlen einen Tag später als ursprünglich geplant veröffentlichen.
Ein Schwergewicht des Silicon Valley. Quelle: AP
Bill Campbell

Ein Schwergewicht des Silicon Valley.

(Foto: AP)

CupertinoApple hat die Vorlage seiner Zahlen für das vergangene Quartal aus einem ungewöhnlichen Grund um einen Tag verschoben. Die Top-Manager sollen an der Trauerfeier für Silicon-Valley-Schwergewicht Bill Campbell teilnehmen können. Die Ergebnisse werden jetzt am Dienstag statt Montag kommender Woche bekanntgegeben, wie der iPhone-Konzern in der Nacht zum Donnerstag auf seiner Website ankündigte.

Campbell, der von 1997 bis 2014 im Apple-Verwaltungsrat saß und ein wichtiger Berater von Gründer und Chef Steve Jobs war, starb vor wenigen Tagen im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Er trug den Spitznamen „The Coach“ und hatte unter anderem auch Gründer wie Amazons Jeff Bezos und Googles Larry Page beraten.

Die Vorlage von Quartalsergebnissen wird selten verschoben - dann aber meist, wenn es noch Klärungsbedarf bei den Zahlen gibt. Das vergangene Quartal dürfte für Apple weniger erfolgreich als zuletzt gewesen sein. Analysten rechnen damit, dass die iPhone-Verkäufe im Jahresvergleich gesunken sein könnten, erstmals seit dem Start des Geräts 2007.

Der lange Weg zur Ikone
1976
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Die Firmengründer Steve Jobs und Steve Wozniak bauen in einer Garage die ersten Apple-Computer. Die Geräte, die sie für 666,66 Dollar verkaufen, bestehen nur aus der Hauptplatine, ohne Gehäuse oder Tastatur. Mit Apple beginnt die Ära der Personal Computer, während meist noch Großrechner verwendet werden.

1977
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Mit dem Apple II bringt das Unternehmen einen fertigen PC im Plastikgehäuse und mit einer Farbgrafikkarte auf den Markt, der sich bis 1993 über zwei Millionen Mal verkaufte. 1980 geht Apple an die Börse.

1984
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Jobs, hier mit dem damaligen Apple-Präsidenten John Sculley (rechts), stellt den Macintosh-Computer vor, mit dem eine grafische Benutzeroberfläche und die Bedienung per Maus populär werden.

1985
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Jobs wird in einem Machtkampf aus dem Unternehmen gedrängt. Er gründet danach die Computer Firma Next und führt das Animations-Studio Pixar.

1991
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Apple bringt seinen ersten erfolgreichen Laptop auf den Markt, das PowerBook 100.

1993
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Der PDA Apple Newton wird vorgestellt, verkauft sich aber nur schlecht, weil viele der visionären Konzepte wie die Handschriftenerkennung in der Praxis nur mäßig funktionieren

1997
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Apple steht finanziell mit dem Rücken zur Wand und holt Jobs zurück. Mit dem Kauf von Next für über 400 Millionen Dollar wird das bei Next entwickelte Betriebssystem zur Grundlage des Mac-Systems OS X, dass heute noch eingesetzt wird.

  • dpa
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