Bill Emmott Chefredakteur des „Economist“ geht

13 Jahre stand Bill Emmott an der Spitze des britischen Magazins „Economist“. Nun hat der Chefredakteur seinen Rücktritt angekündigt.

HB LONDON. „Ich würde gern als ein Redakteur in Erinnerung behalten werden, der den Economist zu einer wirklich globalen Publikation gemacht hat“, sagte Emmott am Montag in einem Interview. Unter seiner Leitung hatte die Wochenzeitschrift ihre Auflage verdoppelt und sich eine große Leserschaft in den USA erarbeitet.

Als er die Leitung 1993 übernahm, hatte das Blatt eine Auflage von rund 500 000 Exemplaren. Heute liegt sie bei rund einer Million – rund die Hälfte der Abonnenten leben in Nordamerika. Analysten loben, Emmotts habe den „Economist“ unter Beibehaltung des hochgeistigen Tones des Magazins einer weiten Leserschaft zugängig gemacht.

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