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CEO-Vergütung Wo Manager am besten verdienen

Wer zu den Topverdienern in Europa gehören will, sollte in der Schweiz oder Großbritannien arbeiten, zeigt ein neues Ranking. Mit US-Chefs können die europäischen Manager aber längst nicht mithalten.
13.06.2017 - 13:35 Uhr Kommentieren
In der Schweiz werden die Top-Gehälter für Spitzenmanager gezahlt. Quelle: Reuters
Großbank UBS

In der Schweiz werden die Top-Gehälter für Spitzenmanager gezahlt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Schweiz ist eines der teuersten Länder der Welt. Manche Produkte kosten dort locker doppelt so viel wie in Deutschland. Die Einkommen sind entsprechend hoch – und so verwundert es nicht, dass die Schweizer Manager zu den bestbezahlten in ganz Europa gehören.

Topverdiener unter den CEOs europäischer Konzerne war im vergangenen Jahr Severin Schwan. Der Chef des Basler Pharmakonzerns Roche kam auf eine Vergütung von umgerechnet 13,4 Millionen Euro, wie ein am Dienstag vorgestelltes Ranking der Unternehmensberatung HKP zeigt.

Wer zu den Topverdienern in Europa gehören will, sollte in der Schweiz oder Großbritannien arbeiten: Unter den Top Ten finden sich vier CEOs aus dem Alpenland und vier aus dem Königreich. Nur ein Deutscher hat es in diesen Kreis geschafft: SAP-Chef Bill McDermott erreichte 2016 mit einer Vergütung von 11,9 Millionen Euro den dritten Platz.

McDermotts sprunghaft gestiegenes Gehalt hatte in Deutschland die Debatte über Managergehälter weiter angefacht. Auch Investoren kritisierten den SAP-Aufsichtsrat wegen des Vergütungssystems scharf. Auf der Hauptversammlung im Mai wurde das Gremium nur mit einer hauchdünnen Mehrheit entlastet.

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    Diese Chefs sind Europas Top-Verdiener
    Platz 10: Paul Bulcke
    1 von 10

    Der langjährige Chef des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé verabschiedete sich im Herbst vergangenen Jahres von dem Posten und rückte in den Verwaltungsrat. Seine CEO-Vergütung stieg 2016 auf 8,8 Millionen Euro.

    Quelle: hkp-Analyse „Executive and Non-Executive Director Compensation in Europe 2016“

    (Foto: AP)
    Platz 9: Ben van Beurden
    2 von 10

    In der Ölbranche wird gut verdient, das beweist der CEO des niederländisch-britischen Konzerns Royal Dutch Shell. Der Niederländer verdiente im vorigen Jahr 8,8 Millionen Euro - wurde aber von einem Konkurrenten übertroffen.

    (Foto: AFP)
    Platz 8: Bob Dudley
    3 von 10

    Der Amerikaner steht seit Juni 2010 an der Spitze des britischen Ölkonzerns BP. 2016 betrug seine Vergütung 8,9 Millionen Euro.

    (Foto: Reuters)
    Platz 7: Jean-Paul Agon
    4 von 10

    Der Franzose führt seit mittlerweile elf Jahren den französischen Kosmetikhersteller L'Oréal. Im vergangenen Jahr erreichte seine Vergütung 9,1 Millionen Euro.

    (Foto: Reuters)
    Platz 6: Andrew Witty
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    In der Pharmabranche werden ingesamt hohe Gehälter gezahlt. Auf rund 9,5 Millionen Euro kam 2016 der Chef des britischen Glaxo-Smithkline-Konzerns, dem führenden Impfstoffhersteller der Welt.

    (Foto: Reuters)
    Platz 5: Nicandro Durante
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    Der gebürtige Brasilianer ist der bestverdienende britische CEO. Er führt seit 2011 den Tabakkonzern BAT mit bekannten Marken wie Lucky Strike und erreichte 2016 eine Vergütung von 9,6 Millionen Euro.

    (Foto: BAT)
    Platz 4: Joseph Jimenez
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    Für den Schweizer Pharmakonzern Novartis war 2016 kein glänzendes Geschäftsjahr, denn Umsatz und Nettogewinn gingen zurück. Der CEO kam dennoch auf ein stattliches Einkommen von 10 Millionen Euro.

    (Foto: AP)

    Insgesamt ist die Vergütung der europäischen Chefs im vergangenen Jahr leicht um 3,7 Prozent gefallen. Nach Berechnung von HKP betrug sie im Schnitt sechs Millionen Euro. Vor allem die kurzfristigen Boni fielen geringer aus. HKP hat die Vergütung der führenden börsennotierten Unternehmen Europas analysiert.

    Die stärksten Gehälter werden in der Pharmaindustrie, im Ölgeschäft und im Konsumgüterbusiness gezahlt. Gründe dafür sind der Ort des Konzernsitzes, die Unternehmensgröße und die internationale Rolle, heißt es in der Untersuchung von HKP. Mit Roche, BP oder L’Oréal sind in Europa einige der Topunternehmen in den jeweiligen Branchen ansässig.

    Schweiz ist auch El Dorado für Kontrolleure
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