Daimler-Finanzvorstand Zetsches zweiter Kronprinz verlängert

Ein Kronprinz geht, ein anderer bleibt länger. Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber hat seinen Vertrag bis 2019 verlängert. Er gilt als einer von drei Kandidaten für die Nachfolge von Konzernchef Zetsche.
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Bodo Uebber bleibt dem Daimler-Konzern in der Funktion des Finanzvorstandes bis 2019 erhalten. Quelle: dpa

Bodo Uebber bleibt dem Daimler-Konzern in der Funktion des Finanzvorstandes bis 2019 erhalten.

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StuttgartEine wichtige Personalie bei Daimler ist geklärt: Finanzvorstand Bodo Uebber bleibt dem Autobauer bis Ende 2019 erhalten, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dienstag in Stuttgart mit. Der Aufsichtsrat habe dem neuen Vertrag bereits zugestimmt. Uebber gehört dem Vorstand seit Dezember 2003 an. Sein derzeitiger Vertrag wäre Ende des Jahres ausgelaufen.

Uebber spiele eine wichtige Rolle an der Daimler-Spitze, erklärte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff. Der Konzern sei unter seiner Führung solide finanziert und genieße einen guten Ruf am Kapitalmarkt. Durch seine gute Arbeit gehört Uebber auch zu den Favoriten für die Nachfolge des jetzigen Daimler-Chefs Dieter Zetsche.

Vor seiner Karriere bei Daimler war der studierte Ingenieur Uebber für das Controlling der Luftfahrt- und Rüstungskonzerne Dornier, DASA und MTU Aero Engines tätig.

Mit Produktionsvorstand Andreas Renschler hatte sich zu Beginn des Jahres bereits ein Kronprinz aus dem Rennen um die Daimler-Spitze verabschiedet. Neben Uebber werden China-Vorstand Hubertus Troska und Nutzfahrzeug-Vorstand Wolfgang Bernhard als Zetsche-Nachfolger gehandelt. Aber auch eine weitere Verlängerung des Vertrages des Daimler-Chefs scheint nicht unmöglich. Die Verhandlungen könnten bereits im kommenden Jahr aufgenommen werden.

Die schönste Art S-Klasse zu fahren
Mercedes S-Klasse Coupe - Mit Funkeln in den Augen
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. Im Vergleich zum Vorgänger fällt die nun 5,03 Meter lange Edelkarosse um fast sieben Zentimeter kürzer aus, setzt aber dafür nun die typischen Vorgaben eines Coupés akzentuierter um.
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Im Vergleich zum Vorgänger fällt die nun 5,03 Meter lange Edelkarosse um fast sieben Zentimeter kürzer aus, setzt aber dafür nun die typischen Vorgaben eines Coupés akzentuierter um.

Der Zweitürer misst knapp fünf Meter
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Wie gewohnt tritt der Zweitürer klassentypisch wuchtig und repräsentativ auf. Diesmal setzt er sich aber mit seiner dezidiert sportlichen Linienführung stärker von der Limousine ab als noch der Vorgänger.

Die Serienversion orientiert sich an der IAA-Studie
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Das zeigt sich nicht nur an den stark modellierten Seitenflächen und den Power-Domes auf der Motorhaube, sondern auch an den drahtigeren Proportionen. Denn entgegen dem Trend bei Modellwechseln ist die Neuauflage um knapp sieben Zentimeter auf 5,03 Meter geschrumpft.

Der Innenraum orientiert sich an dem der Limousine
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Neu ist auch ein serienmäßige Panorama-Glasdach, das sich über zwei Drittel der Dachfläche erstreckt. Dank der aus dem Roadstermodell SL bekannte „Magic Sky Control“-Technik dunkelt sich das Glas auf Knopfdruck ab und schützt so vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Die Preise dürften wieder deutlich über 100.000 Euro liegen
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Für die Scheinwerfer nutzt Mercedes nun LED-Technik anstatt Bi-Xenon wie beim Vorgänger. Für zusätzliche Strahlkraft sollen 47 optional bestellbare Svarovski-Glassteinchen sorgen. Vor allem chinesische und russische Kunden dürften so etwas schätzen.

Den Start macht die V8-Variante
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Jenseits optischer Spielereien hat das S-Klasse Coupé aber auch funkelnde Technik zu bieten. So feiert in dem Viersitzer ein Fahrwerk mit Kurvenneige-Funktion Premiere.

Federn und Dämpfer gleichen dabei das Wanken der Karosserie bei Fahrten ums Eck aus und neigen das Fahrzeug entgegen der von der Fliehkraft vorgegebene Richtung.

Ziel ist dabei allerdings nicht das Erreichen höherer Geschwindigkeiten bei der Fahrt durch Serpentinen, sondern die Verbesserung des Fahrkomforts.

  • rtr
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