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Das betriebswirtschaftliche „Urgestein“ hat hat Generationen von Studenten auf ihre berufliche Tätigkeit vorbereitet. Professor Günter Wöhe wird 80

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Trotz mehrfacher Rufe an andere Universitäten hielt Wöhe der Universität des Saarlandes bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1993 die Treue. Seine Saarbrücker Fakultät war ihm zur bleibenden Heimat geworden. Die Stationen davor: Gleich nach dem Abitur, das Günter Wöhe in seiner Geburtsstadt Zeitz ablegte, wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1946 nahm Wöhe in Würzburg sein Studium auf: zunächst der Philosophie und Geschichte, dann der Volkswirtschaftslehre. Es folgten 1951 die Diplomprüfung für Volkswirte, 1954 die Promotion und 1958 die Habilitation, bevor er 1959 dem Ruf an die Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität des Saarlandes folgte. Als Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Revisions- und Treuhandwesen hat Wöhe Generationen von Studenten auf ihre berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder allgemein als Unternehmenspraktiker vorbereitet.

Für sein umfangreiches wissenschaftliches Werk hat Wöhe vielfältige Anerkennung erfahren: Die Universitäten Duisburg und Lüneburg verliehen ihm die Ehrendoktorwürde. Die Bundesregierung berief ihn 1968 in die Große Steuerreformkommission. Die Universität St. Gallen zeichnete ihn mit dem international angesehenen Dr. Fritz Kausch-Preis aus und die japanische Universität Kobe übertrug ihm eine Gastprofessur.

Der umtriebige Professor ist heute zwar im Ruhestand aber beruflich keineswegs untätig. Zwar widmet er sich jetzt häufiger seinen privaten Hobbys zu denen weniger der Computer, mit Sicherheit aber die Modelleisenbahn und das Fotografieren gehören. Ganz umschalten auf „Privatier“ möchte Wöhe aber offenbar nicht. Er tippt nämlich gerade die Manuskripte für ein Buch über Rechnungslegung und Prüfung von Kapitalgesellschaften - auf einer Schreibmaschine.

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