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Premium Dax-Konzerne unter Druck Die neue Macht der Aktienprofis

Früher probten Kleinaktionäre auf Hauptversammlungen den Aufstand, heute geben Profis den Takt vor. Und ihre Präsenz wird immer größer, zeigen aktuelle Berechnungen. Doch aufatmen können die Unternehmen damit nicht.
01.06.2017 - 06:10 Uhr
Noch nie hat es auf den Jahrestreffen so sehr rumort wie in diesem Jahr. Quelle: Sepp Spiegl
Hauptversammlung der Deutschen Telekom

Noch nie hat es auf den Jahrestreffen so sehr rumort wie in diesem Jahr.

(Foto: Sepp Spiegl)

Düsseldorf Trafen sich Aktionäre früher auf Hauptversammlungen, dann brauchten sie viel Sitzfleisch. Diskussionsfreudige Einzelaktionäre „beglückten“ ihre Mitaktionäre und die Vorstände oftmals mit stundenlangen Monologen. „Berufsaktionäre“, wozu die Finanzszene den langbärtigen Umzugsunternehmer Klaus Zapf zählte, verdienten sogar ihren Lebensunterhalt damit, indem sie dem Management Verfahrensfehler nachwiesen, anschließend auf eine Wiederholung der Tagung pochten, tatsächlich aber auf fünf- und sechsstellige Geldsummen aus waren – und diese in einem Vergleich oft erstritten. Die Folge waren Abscheu und eine geringere Teilnahmequote. Sie sank im Dax Anfang des Jahrtausends auf unter 45 Prozent. Das machte Zufallsmehrheiten immer wahrscheinlicher – und versetzte die Vorstände in Alarmstimmung.

Diese Zeiten sind vorbei, seitdem die EU mit Aktiengesetzen den Spielraum für „räuberische Aktionäre“ stark eingeschränkt hat. An die Stelle der Querulanten treten nun professionelle Stimmrechtsberater und -beschaffer, die im Namen ihrer Aktionäre viele Tausend Aktien bündeln. Positiver Effekt: Die Aktionärspräsenz bei den 30 Dax-Unternehmen stieg in diesem Jahr nach Handelsblatt-Berechnungen auf durchschnittlich 60,7 Prozent. Das ist Rekord.

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