Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

DB Schenker Jürgen Wilder wird neuer Güterbahn-Chef

Schlechter Service, wachsende Konkurrenz, maue Erlöse: Seit Jahren gilt die Logistiktochter DB Schenker Rail als Sorgenkind der Bahn. Das soll sich nun ändern – mit einem Ex-Siemens-Manager an der Spitze.
13.10.2015 - 14:34 Uhr
Beim Bahn-Logistiker DB Schenker steht ein Managementwechsel an. Quelle: dpa
DB Schenker

Beim Bahn-Logistiker DB Schenker steht ein Managementwechsel an.

(Foto: dpa)

Berlin Der angeschlagene Schienen-Güterverkehr der Deutschen Bahn soll vom Siemens-Manager Jürgen Wilder wieder in Fahrt gebracht werden. Der 45-jährige werde ab Dezember die Güterbahn DB Schenker Rail führen, bestätigte der Staatskonzern am Dienstag eine entsprechende Reuters-Meldung vom Vortag. Der Aufsichtsrat habe dies am Montag entschieden.

Wilder war bei Siemens für die Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalzüge sowie Lokomotiven verantwortlich. Er hatte seinen Posten 2013 angetreten, nachdem sein Vorgänger wegen Problemen und jahrelangen Lieferverzögerungen für ICE-3-Velaro-Züge für die Deutsche Bahn gehen musste.

So will die Bahn digitaler werden
Wlan
1 von 6

Wie angekündigt sind inzwischen 5200 Kilometer ICE-Netz ausgerüstet, die 255 ICEs der Bahn sollen es bis Ende 2015 sein. Die Nutzung in der ersten Klasse ist kostenfrei, in der zweite Klasse ist das erst später geplant.

(Foto: dpa)
Navigator
2 von 6

Seit dem Verkaufsstart der Apple Watch vor wenigen Wochen ist dafür auch der DB Navigator verfügbar. Der Navigator bietet Reisauskunft, Fahrkartenbuchung und Echtzeitinformationen über den Reiseverlauf. Noch im Juni ist ein Relaunch geplant mit neuer Optik und Funktionen. Die Reiseauskunft wird auf einer Karte visualisiert und ergänzt durch Standorte von Mietfahrrädern, Carsharing-Angeboten. Die Bahn arbeitet mit ihren „Flinkster“ Fahrzeugen (stationäre Mietwagen) und Car2go von Daimler (flexibles Carsharing) seit wenigen Tagen zusammen.

(Foto: dpa)
Digitales ICE-Portal
3 von 6

Speziell für ICE-Reisende gibt es ab Herbst ein neues Portal mit Reiseinformationen (Pünktlichkeit, Anschlüsse, Position auf der Karte, andere Reiseinfos) sowie Nachrichten. Das Portal ist kostenfrei.

(Foto: dpa)
Video-Reisezentren
4 von 6

Kleine Bahnhöfe, an denen sich bislang nur noch Fahrkartenautomaten befanden, werden mit Video-Reisezentren ausgestattet. Kunden können sich via Video mit einer Zentrale verbinden und dort wie in einem Reisezentrum beraten lasen und auch Fahrkarten kaufen. Nach Pilotprojekten sollen nun Bahnhöfe unter anderem in Bayern und Baden-Württemberg ausgerüstet werden.

(Foto: dpa)
Reise-App
5 von 6

Die Bahn arbeitet an einer Reise-App, die den Kunden am Bahnhof direkt zum richtigen Wagen mit dem reservierten Platz steuert.

(Foto: Reuters)
Digitale Verkehrsdrehscheibe
6 von 6

Am Berliner Bahnhof Südkreuz wird gerade die digitale Verkehrsdrehscheibe erprobt. Elektronische Wagenstandsanzeiger verhindern das typische Problem, dass Züge in anderer Wagenreihung einlaufen als angegeben und Hektik beim Einsteigen ausbricht. An jeden Bahnsteigzugang gibt es detaillierte Zuginformationen mit Zwischenhalten. Umsteigewegweiser zeigen den Weg zu Taxen, Carsharing-Fahrzeugen oder Mietfahrrädern an.

(Foto: Reuters)

Eine Projektgruppe „Zukunft Bahn“ sucht derzeit nicht nur bei der Güterbahn, sondern auch in anderen Sparten wie dem Personenverkehr nach Lösungen, um die wegbrechenden Gewinne des Konzerns zu stoppen. Beteiligt ist auch die Unternehmensberatung McKinsey. Zuvor waren bereits große Teile des Vorstands ausgetauscht worden, auch der bisherige Güterbahn-Chef Alexander Hedderich musste gehen. Nach Angaben aus Konzernkreisen peilt die Bahn im Zuge des Sanierungskurses den Abbau Tausender Arbeitsplätze an. Allein bei der Güterbahn ist demnach die Streichung von bis zu 5000 Arbeitsplätzen im Gespräch. Die Sparte leidet unter Unpünktlichkeit und wachsender privater Konkurrenz.

Anfang November wird sich der Bahn-Aufsichtsrat in einer Sondersitzung mit den Problemen befassen. Im Dezember sollen dann Entscheidungen folgen. Inwieweit Wilder darauf noch Einfluss nehmen kann, ist offen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: DB Schenker - Jürgen Wilder wird neuer Güterbahn-Chef
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%