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Detlef Borghardt geht Lkw-Zulieferer SAF-Holland tauscht seinen Chef aus

In der Chefetage bei SAF-Holland gibt es einen plötzlichen Wechsel. Der neue Vorstand Alexander Geis hat direkt einen Auftrag: alte Probleme beheben.
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2018 stieg der Umsatz von SAF-Holland um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Lkw

2018 stieg der Umsatz von SAF-Holland um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

MünchenDer Lkw-Zulieferer SAF-Holland tauscht nach fast acht Jahren abrupt seinen Chef aus. Detlef Borghardt (56) werde sein Amt noch am Montag niederlegen, teilte das Unternehmen aus dem fränkischen Bessenbach mit. Neuer Chef des Achsen-Spezialisten wird Alexander Geis, der dem Führungsgremium bereits seit 2016 angehört.

Im Dezember hatte der 45-Jährige, der seit mehr als 20 Jahren für SAF-Holland arbeitet, zusätzlich zu seiner Funktion als Europa-Chef die neu geschaffene Funktion des Einkaufschefs übernommen. Zuvor hatte er das Ersatzteilgeschäft aufgebaut. In Borghardts Amtszeit fällt auch die gescheiterte Übernahme des schwedischen Lkw-Zulieferers Haldex.

Geis soll sich zunächst vor allem um die Probleme in den USA kümmern. Die Ineffizienzen in der Produktion in den Werken in Nordamerika hätten nicht so schnell beseitigt werden können wie gedacht, hatte SAF-Holland in der vergangenen Woche eingeräumt. Unter anderem deshalb hatte das Unternehmen die Gewinnprognose für das vergangene Jahr knapp verfehlt und die Erwartungen für 2019 heruntergeschraubt.

2018 stieg der Umsatz von SAF-Holland zwar um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) lag mit 6,9 Prozent aber unterhalb der angepeilten Spanne von sieben bis acht Prozent. Im laufenden Jahr werde der Erlös nur noch um vier bis fünf Prozent wachsen, die Ebit-Marge nur auf 7,5 statt auf mindestens acht Prozent steigen.

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