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Deutsche Bahn Bahn-Kontrolleur Felcht verteidigt Mehdorn

Die Kontrolleure der Deutschen Bahn AG sehen keine neuen Anhaltspunkte, um den 2009 aufgedeckten Datenskandal bei der Bahn neu aufzurollen und womöglich den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn zu belangen.
04.07.2011 - 22:31 Uhr 1 Kommentar
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Ruediger Grube, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Utz-Hellmuth Felcht im April in Berlin. Quelle: dapd

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Ruediger Grube, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Utz-Hellmuth Felcht im April in Berlin.

(Foto: dapd)

Berlin Medienberichte im Juni, wonach Mehdorn in die Überwachung von Journalisten, Aufsichtsräten und Mitarbeitern eingebunden gewesen sei, hätten sich nicht bestätigt, berichtete Aufsichtsrat-Chef Utz-Hellmuth Felcht in einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Anton Hofreiter (Grüne). Die beauftragte Kanzlei Hengeler Mueller habe festgestellt, dass die Sachverhalte „bereits ausführlich Gegenstand der Untersuchungen“, gewesen seien, schrieb Felcht in dem Brief, der dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) vorliegt. „Eine abweichende Beurteilung zu etwaigen Verantwortlichkeiten ergibt sich deshalb nicht.“

Angesichts dessen sagte Felcht gleich auch seine Teilnahme an der anberaumten Sitzung des Verkehrsausschusses am kommenden Mittwoch ab. Auch sehe der Aufsichtsrat „keinen Anlass seine Berater oder die seinerzeit mit der Sonderermittlung Beauftragten von ihrer Verschwiegenheitspflicht erneut zu entbinden“, schrieb Felcht

Wenn alles geklärt sei, wäre es kein Problem, im Ausschuss zu berichten, sagte Hofreiter dem Handelsblatt. „Die Absage erweckt den Eindruck, als hätte die Bahn etwas zu verbergen“, kritisierte er.

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    1 Kommentar zu "Deutsche Bahn: Bahn-Kontrolleur Felcht verteidigt Mehdorn"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Selbst schuld ,wer hoch hinauf will,der wird auch tief
      fallen . Der Größenwahnsinnige war doch der Meinung die Bahn gehöre ihm .
      Alle Abteilungsleiter in seinem Bereich hat dieser
      Unmensch schickaniert !
      Die Bahner können froh sein , daß er den Abflug machen
      mußte .

      Mehdorn soll sich beim Bund bewerben als Schleifer !

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