digitale Transformation

Digitale Weiterbildung Was Sie tun müssen, wenn Sie Motivation nicht ausbremsen wollen

Was sind die richtigen Formate für zeitgemäße Weiterbildung ? Viele Unternehmen haben das Erfolgsrezept offenbar noch nicht gefunden.
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DüsseldorfDer Digitalverband Bitkom hat in einer repräsentativen Befragung herausgefunden: Sieben von zehn abhängig Beschäftigten fehlt bei der Arbeit die Zeit, den Umgang mit neuen Technologien zu lernen. Fast 60 Prozent gaben an, ihr Arbeitgeber biete keine Weiterbildungen zu Digitalthemen.

Das birgt Frustpotenzial, glauben doch drei von vier Erwerbstätigen, Digitalkompetenz werde am Arbeitsplatz in Zukunft genauso wichtig sein wie klassische fachliche oder soziale Fähigkeiten. Ein weiteres Problem: Wenn geschult wird, geht es oft vor allem um Grundlagen - Weiterbildungen zu Bürosoftware oder dem ERP-Programm hat bereits jeder Dritte hinter sich.

Was das richtige Verhalten in sozialen Netzwerken angeht, gilt das nur noch für drei Prozent. Bitkom-Präsident Achim Berg fordert Unternehmen auf, auch bei gut gefüllten Auftragsbüchern Zeit für gezieltes Lernen freizugeben: Neben der Motivation der Mitarbeiter spiele das Angebot an Weiterbildungen durch den Arbeitgeber eine entscheidende Rolle: „Hier ist vor allem das Management gefordert.“

7 Tipps für die richtige Mail
Der Ton macht die Musik
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Jeder schreibt E-Mails - doch viele bleiben unbeantwortet. Die Mail-App „Boomerang“ hat Daten aus 5,3 Millionen Nachrichten analysiert und daraus einige Tipps, wie Ihre E-Mail aus der Masse heraussticht, abgeleitet.

Das Wichtigste ist der Ton. Gemäß dem alten Sprichwort „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“ gilt: freundlich bleiben! Gleichwohl ein etwas negativer oder etwas positiver Grundton nicht schadet. Also: Wer eine komplett neutrale Mail verschickt, wartet unter Umständen länger auf eine Antwort.

Zweikämpfe vermeiden
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Wer kennt das nicht: Zwei Kollegen liefern sich via E-Mail einen Schlagabtausch und haben die ganze Abteilung in Kopie gesetzt. Peinlich! Und auch nicht ganz ungefährlich. Sollte mal ein Streit ausarten und man trifft sich vor Gericht, sind die Anfeindungen komplett dokumentiert. Auch wenn man persönlich angegangen wird, sollte man lieber zum Hörer greifen, als in Rage einen Text zu schreiben, den man später eventuell bereut.

Fragen sind gut
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Jemand, der Fragen stellt, bekommt darauf meist eine Antwort. Der Empfänger ist ihm das schuldig. Aber damit dieser sich nicht überrumpelt fühlt, sollte man nicht mehr als drei Fragen in eine E-Mail schreiben.

In der Kürze liegt die Würze
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Wer einen Roman als E-Mail schreibt, der erschlägt seinen Leser. Laut „Boomerang“ liegt die ideale Länge zwischen 50 und 120 Wörtern.

Nicht in Großbuchstaben schreiben
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Wer seine Texte nur in Großbuchstaben schreibt oder nur einzelne Wörter komplett groß, wirkt, als ob er sein Gegenüber anschreien wolle. Alles nur in Kleinbuchstaben zu schreiben ist aber auch nicht besser: Das wirkt dümmlich. Wer der deutschen Sprache mächtig ist, sollte sich auch an die Grammatik halten.

E-Mails wie einen Brief schreiben
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Jeder chattet über WhatsApp, Facebook oder iMessage. Dort schreiben wir, wie wir sprechen. Da das Gegenüber die Mimik des Senders nicht sieht, setzen die Schreiber oft Emojis ein, um zu zeigen, wenn etwas lustig oder ironisch gemeint war. Wer eine E-Mail schreibt, muss darauf verzichten. Da Emojis in E-Mails äußerst unprofessionell wirken, kann der Empfänger nur ahnen, ob ein Satz vielleicht nicht ganz ernst gemeint ist. Aber das kann gewaltig nach hinten losgehen. Daher gilt: E-Mails am besten so schreiben wie den klassischen Brief.

Nicht immer sind E-Mails geeignet
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Gerade wenn es um unangenehme Dinge geht, greifen viele zur elektronischen Post. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man muss seinem Gegenüber nicht in die Augen schauen, und man kann sich jedes Wort gut überlegen. Aber gerade bei heiklen Themen sollte man auf eine E-Mail verzichten und das Gespräch unter vier Augen suchen. Das gilt insbesondere, wenn Chefs ihren Mitarbeitern eine schlechte Nachricht überbringen müssen.

Doch auch, wenn der Arbeitgeber tätig wird, sind viele Mitarbeiter unzufrieden. Beispiel E-Learning: Eine internationale Studie des Marktforschungsunternehmens Towards Maturity aus dem vergangenen Jahr zeigt: Über 70 Prozent der befragten Mitarbeiter haben verpflichtende E-Learning-Programme genutzt. 45 Prozent gaben an, die Inhalte passten nicht ausreichend zu ihren Bedürfnissen.

Und mehr als jeder Dritte bewertete diese als uninspirierend. Im Gegenzug gab fast die Hälfte der Befragten an, dass E-Learning-Kurse sie im Job weiterbringen, wenn sie das Lerntempo selbst bestimmen können.

Die Arbeitnehmer haben erkannt, dass ihre Jobchancen auch davon abhängen, dass sie sich regelmäßig weiterbilden. „Es kommt weniger auf einmal erworbenes Wissen an - sondern darauf, sein Know-how fortlaufend den sich verändernden Umständen anzupassen“, so Nicole Elert, Leiterin des Bereichs Arbeitsrecht bei PwC in Deutschland.

Die Wirtschaftsprüfung und -beratung hat mehr als 10.000 Beschäftigte in den USA, China, Indien, Großbritannien und Deutschland befragt, ob sie bereit sind, sich neue Fähigkeiten anzueignen oder sogar komplett umzuschulen. "Dass 65 Prozent der Deutschen genau dazu bereit sind, deute ich als sehr positives Signal", so Elert. "Auch wenn die Zustimmungsraten in den anderen untersuchten Ländern im Schnitt etwas höher sind."

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