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Diskussionen über Personalien in der zweiten Reihe hinter vorgehaltener Hand Die noch ranghöchste Italienerin bei HVB

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Ihre Karriere hatte Licci bei der Dresdner Bank als Trainee in Mailand gestartet, wo auch der künftige HVB-Besitzer UniCredit sitzt. 1992 kam sie für die Schweizer Großbank UBS nach Frankfurt, wo sie 1996 zur Citibank wechselte. Diese gehört zur Citigroup, größter und mächtigster Allfinanzkonzern der Welt. Licci rückte 1999 in den Vorstand der Citibank AG auf, zwei Jahre später bekam sie mit nur 37 Jahren die Leitung der Citibank Privatkunden AG Deutschland (Düsseldorf). Unter ihrer Führung konnte die Bank mitten in der Branchenkrise drei Mal hintereinander ein Rekordergebnis vorlegen. Erst 2003 musste sie wegen der gestiegenen Risikovorsorge für die ausgegebenen Kredite einen Gewinnrückgang verantworten. Licci betonte, sie habe die Citibank auf eigenen Wunsch verlassen.

Bei der Hypo-Vereinsbank war Licci schon vor einem Jahr erstmals im Gespräch. Mit der Übernahme durch Unicredito habe die Berufung daher nichts zu tun gehabt, wird im Haus betont. Manch einer hatte schon spekuliert, Licci sei schon einmal als erstes Bindeglied zwischen Mailand und München engagiert worden. Leichter ist die Aufgabe für sie durch die bevorstehende Übernahme jedenfalls nicht geworden. Unicredito-Chef Alessandro Profumo forderte bereits, in Deutschland müssten nochmals 1800 Stellen gestrichen werden.

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