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Eike Batista Wie man Öl zu Geld macht

Der Milliardär Eike Batista schnappt mit seinem Öl- und Gaskonzern OGX dem trägen brasilianischen Staatskonzern Petrobras die besten Ölgründe weg. Die Investoren lieben Brasiliens reichsten Unternehmer für diese Frechheit.
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Förderanlage des Ölkonzerns Petrobas in Brasilien: Das Staatsunternehmen bekommt mächtig Druck vom landesweit einzigen privaten Ölkonzern OGX. Quelle: argus / Rudhart

Förderanlage des Ölkonzerns Petrobas in Brasilien: Das Staatsunternehmen bekommt mächtig Druck vom landesweit einzigen privaten Ölkonzern OGX.

MEXIKO-STADT. Die Erfolgsgeschichte des brasilianischen Öl- und Gaskonzerns OGX ist rasant verlaufen: Erst vor zweieinhalb Jahren gründete Eike Batista, Brasiliens reichster Unternehmer und "Forbes"-Milliardär, das Unternehmen. Inzwischen ist es der einzige private Ölkonzern Brasiliens, dem es gelungen ist, neben dem übermächtigen Platzhirsch Petrobras eigene Reserven zu entdecken und in Kürze die Produktion zu starten.

Derzeit meldet der Konzern, der Mitte letzten Jahres mit den ersten Testbohrungen vor der Küste Brasiliens begann, im Wochenrhythmus neue Ölfunde. Bis Mitte 2011 will er das erste Öl fördern. In zehn Jahren sollen es täglich 1,4 Mio. Fass sein. Zum Vergleich: Der Ölriese Petrobras fördert derzeit 2,3 Mio. Fass am Tag. Von den Schätzungen der Ölexperten von DeGolyer und MacNaughton (D&M) über Reserven von OGX in Höhe von 6,7 Mrd. Fass Öläquivalent sind inzwischen schon rund ein Drittel bestätigt. Das ist erstaunlich viel: Die Investmentbank HSBC rechnet, dass die angenommenen Reserven von OGX rund zwei Drittel der nachgewiesenen Reserven von Petrobras entsprechen, immerhin einer der Ölkonzerne weltweit, dessen Reserven in den letzten Jahren am stärksten gewachsen sind.

OGX nutzt Petrobras? Fehler

Die Erfolgsgeschichte von OGX wäre jedoch kaum möglich ohne die Vorarbeit von Petrobras: Denn OGX-Gründer Batista nutzte die Trägheit und fehlende Übersicht des staatlich kontrollierten Energieriesen geschickt, um seinen Konzern in dessen Schatten aufzubauen: So heuerte er von Petrobras Mitte 2007 mehrere hochrangige Direktoren mit gewaltigen Gehaltsangeboten und Boni, darunter auch den Chef der Exploration.

Heute liest sich das Board und Geschäftsführung des Konzerns wie das Who?s Who der brasilianischen Öl- und Finanzbranche. Bei privaten Investoren sammelte er danach 1,3 Mrd. Dollar Kapital ein, um bei der Bieterrunde für Ölfelder Ende 2007 einen Überraschungscoup zu landen: 800 Mio. Dollar bot Batista für Ölkonzessionen für Fördergebiete im Campos-Becken, wo Brasilien im flachen küstennahen Gebiet das meiste seines Öls fördert.

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1 Kommentar zu "Eike Batista: Wie man Öl zu Geld macht"

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  • Guten Tag,... Mittelamerika Suedamerika.....dort gelten andere Regeln als hier. Zur Not muss mann den Steet Cleaner mitnehmen. Aber keine Sorge die Gegenseite ist immer vorbereitet. besten Dank

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