Emma Walmsley Glaxo Smithkline findet neue Chefin

Andrew Witty steht als Chef des britischen Pharmakonzerns Glaxo Smithkline bereits länger in der Kritik. Im kommenden März will der Manager seinen Posten aufgeben. Nun hat Glaxo eine Nachfolgerin gefunden.
Update: 20.09.2016 - 10:09 Uhr
Der Pharmakonzern hat im eigenen Haus eine neue Chefin gefunden. Quelle: Reuters
Zentrale von Glaxo Smithkline in London

Der Pharmakonzern hat im eigenen Haus eine neue Chefin gefunden.

(Foto: Reuters)

LondonDer britische Pharmakonzern Glaxo Smithkline hat eine neue Vorstandschefin gefunden. Emma Walmsley, die momentan das Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten (Consumer Health) leitet, wurde zur Nachfolgerin für den bisherigen Konzernchef Andrew Witty ernannt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Ihre Ernennung gilt als Signal, dass der Konzern an der Sparte festhält, zu der unter anderem Dr. Best-Zahnbürsten oder Voltaren-Schmerzgel gehört. Walmsley soll Anfang kommenden Jahres der Führungsspitze des Unternehmens angehören. Ende März 2017 zieht sich dann Witty aus dem Unternehmen zurück.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

Witty, der den Konzern seit 2008 leitet, hatte im März seinen Rückzug für Ende März 2017 angekündigt. Er musste in den vergangenen Jahren Kritik von einigen Investoren einstecken. Sie bemängelten den Fokus auf Konsumgüter. Die Aktienkurse anderer Pharmakonzerne entwickelten sich besser. Die Firmen konnten mit neuen Medikamenten gegen Krankheiten wie Krebs punkten.

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