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Eugen Bucher Ex-MLP-Vorstand klagt gegen Entlassung

Der kürzlich abberufene Vertriebsvorstand des Finanz- und Versicherungsmaklers MLP, Eugen Bucher, wehrt sich einem Zeitungsbericht zufolge vor Gericht gegen seine Entlassung.

HB FRANKFURT. Bucher habe zwei Klagen beim Landgericht Heidelberg eingereicht, berichtete die „Stuttgarter Zeitung“ vorab aus ihrer Samstagausgabe. Bei Gericht war am Freitag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Laut Zeitung sagte Buchers Anwalt Hans-Georg Grossmann, der langjährige Vertriebschef des Heidelberger Maklers wolle klären, dass die von MLP genannten Abberufungsgründe nicht vorlägen. Die Entlassung verstoße gegen gesetzliche Bestimmungen und sei damit nicht wirksam. Auch solle geklärt werden, ob die Entscheidung im MLP-Aufsichtsrat wirklich einstimmig erfolgt sei, ergänzte der Anwalt.

Ein MLP-Sprecher sagte, es hätten inhaltliche Gründe für die Abberufung vorgelegen. Die Beschlüsse des Aufsichtsrates erfüllten zudem die formalen Anforderungen. Nach Angaben des MLP-Sprechers hat das Landgericht Heidelberg bereits zwei Einstweilige Verfügungen Buchers ohne mündliche Verhandlung abgewiesen, mit denen er seine Weiterbeschäftigung als Vorstand erzwingen wollte. Buchers Vertrag läuft noch bis Mai 2007.

Anfang August hatte MLP mit der fristlosen Entlassung Buchers Konsequenzen aus dem seit Monaten schleppend verlaufenen Geschäft mit Altersvorsorgeprodukten gezogen. Gleichzeitig wurde das Gewinnziel für 2006 deutlich reduziert. Übergangsweise übernimmt Firmenchef Uwe Schroeder-Wildberg Buchers Ressort, was Analysten teilweise kritisch sehen. Schroeder-Wildberg hat kaum Erfahrung im Vertrieb von Finanzprodukten.

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