Ex-Bundesfinanzminister Waigel verdiente halbe Million Euro

Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel hat vier Jahre lang die Aufarbeitung der Korruptionsaffäre bei Siemens überwacht. Dabei hat er nach Angaben des Siemens-Chefs Peter Löscher insgesamt eine halbe Million Euro verdient.
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Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU). Quelle: dpa

Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU).

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MünchenDer frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel hat in seinen knapp vier Jahren als oberster Anti-Korruptions-Aufseher bei Siemens rund eine halbe Million Euro verdient. Für seine Arbeit bekam der Ex-Politiker einen Tagessatz von 5000 Euro, wie Siemens-Chef Peter Löscher am Mittwoch auf der Hauptversammlung auf Fragen von Aktionären antwortete.

Insgesamt sei Waigel seit Januar 2009 an hundert Tagen für den Konzern tätig gewesen. Waigel hatte als Kontrolleur im Auftrag der US-Behörden die Aufarbeitung der milliardenschweren Korruptionsaffäre überwacht und begleitet.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Ex-Bundesfinanzminister: Waigel verdiente bei Siemens eine halbe Million Euro"

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  • Die Qualifikation von Herrn Weigel, der seinerzeit die Aufnahme Griechenlands "durchgewunken" hat, ist aus meiner Sicht sehr zweifelhaft so eine Aufgabe auf Kosten der Aktionäre durchzuführen.

  • Steinbrück's Forderungen waren eindeutig höher. Für seine 60 bis 90 minütige Vorträge kassierte er 8 - 10.000,- Euro. Beides liegt wohl über 5000,-/Tag

  • @Sven
    Sie koennen mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Weigel nicht einziger Aufklaerer war. Bei solchen größeren Problemen gibt es immer ganze Teams.


  • nun, einen Tagessatz von € 5000,- halte ich für diesem verantwortlichen Job für nicht zu hoch; außerdem darf man die jeweilige Vor- und Nachbereitungszeiten nicht vergessen.

    Wer das kritisiert, hat m.E. keine Ahnung von Beratungstätigkeiten.

    Spitzenberater haben wesentlich höhere Honorarforderungen.

  • Ziemlich schwache, vielleicht neidische (?), Kommentare. Man kann einen Tagessatz von EUR 5.000 als zu hoch halten. Wäre z.B. eine WP-Gesellschaft oder Kanzlei beauftragt worden, wäre ein ganzes Team eingesetzt worden. Da geht der aggregierte Tagessatz schnell auf über EUR 5.000.

    Auch kann man den Tagessatz einfach mal auf ein Arbeitsjahr hochrechnen und dann mit Gehältern im Investmentbanking, Vorständen, Topmanagern im Automobil- und Mineralölsektor oder der Chemiebranche.

  • Nie und nimmer
    ist der 5.000,- p.d. wert.
    Das sieht man an seinem Kind "Euro". Denn bis vor einigen Jahren pflegte er sich mit dem Satz "ich bin der Vater des Euro" zu brüsten.
    Sein ältester Sohn bemerkte "dann bin ich der Bruder des Euro"

  • Ach so, der Mann wurde parallel dazu als Politiker vom Steuerzahler bezahlt, war sein Hauptjob. Für den hatte er dann offensichtlich auch noch Zeit!

  • "Tagessatz von 5000 Euro" - die haben völlig die Realität aus den Augen verloren. Und ausgerechnet die Schwarzen wollen von den Beschäftigten immer neue Opfer, immer niedrigere Löhne!

    Da wirkt Steinbrück ja als Anfänger! Der muss sich für weniger rechtfertigen.

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