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Ex-Mannesmann-Chef Esser will keine Einstellung des Verfahrens Anklage: Schaden beträgt 57 Millionen Euro

Zum Auftakt des Mannesmann-Prozesses wegen Millionen-Abfindungen hat die Staatsanwaltschaft ihren Vorwurf der Untreue gegen Deutsche-Bank-Chef Ackermann und die übrigen Angeklagten bekräftigt. Ackermann beteuerte ebenso wie der ehemalige Mannesmann-Chef Klaus Esser seine Unschuld.
Drei wichtige Prozess-Figuren: (v.l.) Klaus Esser, Anwalt Eberhard Kempf und Josef Ackermann. Foto: dpa

Drei wichtige Prozess-Figuren: (v.l.) Klaus Esser, Anwalt Eberhard Kempf und Josef Ackermann. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. "Alleiniger Grund für die Prämien war die Zustimmung zur freundlichen Übernahme von Mannesmann durch Vodafone", sagte Staatsanwalt Johannes Puls am Mittwoch bei Verlesung der Anklageschrift im Landgericht Düsseldorf. Er bezifferte den Schaden zu Lasten von Aktionären und Unternehmen durch "Anerkennungsprämien" an ehemalige Mannesmann-Manager und "ungerechtfertigt überhöhte Pensionen" auf maximal 111 Mill. Mark (rund 57 Mill. Euro).

Kaum hat der so genannte Mannesmann-Prozess begonnen, musste er nach einem Antrag unterbrochen werden. Doch die zuständige Richterin Brigitte Koppenhöfer wies den einen Antrag des Anwalts des Angeklagten Dieter Droste auf Nichtverlesung der Anklageschrift ab.

Im Düsseldorfer Mannesmann-Prozess hatte die Verteidigung des Angeklagten Droste zuvor beantragt, die Verlesung der Anklageschrift nicht zuzulassen. Es fehle an einer geeigneten Grundlage für die Anklageverlesung, argumentierten Drostes Anwälte. Zur Begründung hieß es, die aktualisierte Anklage stimme nicht mit dem Eröffnungsbeschluss der Kammer überein.

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