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Premium Faktor Mensch Flucht nach oben

Bei Problemen treten viele Politiker und Manager die Flucht nach vorne an: Die Autoindustrie tut es ebenso wie die EU oder Elon Musk, der eine Weltraumrakete zündet, anstatt mit Tesla Gewinne zu machen.
01.02.2018 - 15:17 Uhr
In ihrer Kolumne schreibt Tanja Kewes über Sonnenkönige in der Wirtschaft, Kabinettstückchen in der Politik, unseren Arbeitsalltag mit Chefchefs und den lieben Kollegenkurrenten sowie Fragen, die uns Tag und Nacht bewegen.
Chefreporterin Tanja Kewes

In ihrer Kolumne schreibt Tanja Kewes über Sonnenkönige in der Wirtschaft, Kabinettstückchen in der Politik, unseren Arbeitsalltag mit Chefchefs und den lieben Kollegenkurrenten sowie Fragen, die uns Tag und Nacht bewegen.

Er war seiner Zeit schon häufig voraus. Das Magazin „Rolling Stone“ hat ihn deshalb schon den „Architekten des Morgen“ genannt. Nun will der E-Autopionier und Milliardär Elon Musk kommende Woche seine Trägerrakete „Falcon Heavy“ ins All schießen. Er will damit – endgültig – die private Raumfahrt etablieren.

Es ist dies eine Flucht nach vorne, besser nach oben, wie es eine weit verbreitete, aber leider schlechte Manager- oder Politikermanier ist, um vom Boden der Tatsachen abzulenken.

So wie Elon Musk mit seinen hochfliegenden Raumfahrtplänen einfach eine neue Story erzählt. Schließlich ist sein Tesla als E-Auto noch lange weder auf den Straßen dieser Welt etabliert noch schreibt es gar nachhaltig Gewinne. So starten auch viele Manager und Politiker gerne die eine oder andere Rakete im übertragenen Sinne: Chefwechsel, neues Corporate Design, Milliardenübernahme. Alles, um Analysten oder Wähler, Stake- und Shareholder nur noch wie die Erdmännchen nach oben schauen zu lassen.

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