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Premium Faktor Mensch Respekt, Meryl Streep!

Die Schauspielerin hat nicht nur den US-Präsidenten kritisiert. Sie sensibilisiert uns alle für Machtmissbrauch. Einen anderen Menschen spüren zu lassen, dass er vermeintlich kleiner, schwächer oder gesellschaftlich schlechter positioniert ist, ist unterste Schublade.
13.01.2017 - 11:11 Uhr
In ihrer Kolumne schreibt Tanja Kewes über Sonnenkönige in der Wirtschaft, Kabinettstückchen in der Politik, unseren Arbeitsalltag mit Chefchefs und den lieben Kollegenkurrenten sowie Fragen, die uns Tag und Nacht bewegen.
Chefreporterin Tanja Kewes

In ihrer Kolumne schreibt Tanja Kewes über Sonnenkönige in der Wirtschaft, Kabinettstückchen in der Politik, unseren Arbeitsalltag mit Chefchefs und den lieben Kollegenkurrenten sowie Fragen, die uns Tag und Nacht bewegen.

Sie ist eine begnadete Schauspielerin. Das hat Meryl Streep in vielen Rollen bewiesen. Dass sie Rollenspiele gar nicht braucht, um zu wirken, zeigte sie diese Woche. Ihre Dankesrede bei den Golden Globes in Hollywood nutzte sie für einen Appell für mehr Mitmenschlichkeit.

Mit stockender Stimme erzählte sie, welche Darstellung sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt habe: Die, wie ein in vielerlei Hinsicht privilegierter Mann einen anderen Mann bloßstellte und sich über ihn - unter Applaus - lustig machte.Den Namen des neuen US-Präsidenten nannte Streep nicht.

Es war und ist jedoch jedem klar, wen sie meinte und auf welche "performance" sie anspielte: Donald Trump hatte sich im vergangenen Sommer während einer Pressekonferenz über einen körperlich behinderten Journalisten mokiert. Streep verurteilte dieses Verhalten: "Respektlosigkeit lädt zu Respektlosigkeit ein, Gewalt erzeugt Gewalt." Und das gelte erst recht, wenn dieses Fehlverhalten von einem der mächtigsten Menschen dieses Landes gezeigt würde.

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