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Flugreise Schadensersatz trotz Körpergeruch

Auch wenn eine Airline entsprechende Klauseln vorgibt, darf sie nicht einen Passagier vom Flug ausschließen, bloß weil er "riecht".

Eine Frau beschwerte sich vor dem Abflug in Hawaii über ihren Sitznachbarn, der einen aufdringlichen Schweißgeruch verströmte. Da sein Gepäck schon verstaut war, konnte der Mann sein Hemd nicht mehr wechseln. Der Pilot forderte ihn daraufhin auf, das Flugzeug zu verlassen und die nächste Maschine zu nehmen. Dadurch verpasste er in Los Angeles seinen Anschlussflieger gen Düsseldorf und musste eine Nacht im Hotel verbringen.

Die Kosten von 259,25 Euro muss ihm British Airways ersetzen, entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf (18 U 110/06). Dass die Gesellschaft in den Geschäftsbedingungen den Transport von Gästen "mit abstoßendem Körpergeruch" ausschließe, ändere daran nichts. Die darüber hinaus geforderten rund 2 000 Euro Schadensersatz wegen "Verdienstausfall und entgangener Urlaubsfreuden" lehnten die Richter jedoch ab.

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