Französischer Autobauer Renault-Chef Ghosn kokettiert mit vorzeitigem Abgang

Der Renault-Chef rechnet damit, noch vor 2022 seinen Posten zu räumen. Auch bei der Hauptversammlung steht er im Mittelpunkt.
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Renault: Carlos Ghosn kokettiert mit vorzeitigem Abgang Quelle: Reuters
Carlos Ghosn

Der Renault-Chef wird wohl vor 2022 seinen Posten räumen – bleibt aber Chairman der Allianz mit Nissan und Mitsubishi.

(Foto: Reuters)

ParisRenault-Chef Carlos Ghosn tritt voraussichtlich noch vor Ablauf seiner Amtszeit von seinem Posten zurück. „Sie können vermuten, dass ich vor 2022 aufhören werde, CEO von Renault zu sein“, sagte Ghosn der „Financial Times“ vom Donnerstag.

Dem Bericht nach würde er aber Verwaltungsratsvorsitzender (Chairman) von Renault und auch Chef sowie Chairman der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz bleiben. Die Allianz soll die drei Gruppen enger miteinander vernetzen.

Renault war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Am Freitag findet die Jahreshauptversammlung des Konzerns statt. Ein zentrales Thema dabei wird die Höhe von Ghosns Bezahlung sein. Es wird damit gerechnet, dass die französische Regierung als Hauptaktionär dagegen stimmt, 7,4 Millionen Euro an Ghosn fließen zu lassen.

  • rtr
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