Frauenquote in Aufsichtsräten Familienunternehmen oben ohne

In den Aufsichtsräten der 100 größten Familienunternehmen fehlen 80 Frauen. Zahlreiche Unternehmen müssen die Quote erfüllen, viele weitere müssen sich bis bald selbst eine Zielgröße setzen. Die Zeit wird knapp.
Sie hat die Quotenregelung in Aufsichtsräten durchgesetzt, die so einige Familienunternehmen jetzt herausfordert: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD). Quelle: dpa
Die Quotenbefürworterin

Sie hat die Quotenregelung in Aufsichtsräten durchgesetzt, die so einige Familienunternehmen jetzt herausfordert: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD).

(Foto: dpa)

DüsseldorfDas Who-is-who der deutschen Familienunternehmen brütet über den Hausaufgaben. Denn immerhin 14 Familienunternehmen müssen ab 2016 die gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent im Aufsichtsgremium erfüllen. Dazu zählen neben den im Dax notierten Familienunternehmen auch solche wie Dräger, Hella, Krones, Dürr, Wacker, Jungheinrich und Hornbach.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat sich die Aufsichtsräte der 100 größten deutschen Familienunternehmen genauer untersucht (die Auswertung in einer Tabelle finden Sie hier) und stellt fest: In den 14 Familienunternehmen, die die Quote kraft Gesetz ab 2016 erfüllen müssen, fehlen allein noch 24 Frauen.

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