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Führungswechsel T-Mobile USA bekommt neuen Chef

Eigentlich wollte die deutsche Telekom ihre US-Tochter verkaufen. Jetzt versucht es das Mobilfunkunternehmen mit einem Führungswechsel. Mit John Legere rückt ein neuer Mann an die Spitze.
19.09.2012 Update: 19.09.2012 - 15:57 Uhr Kommentieren
T-Mobile USA bekommt einen neuen Chef. Quelle: dapd

T-Mobile USA bekommt einen neuen Chef.

(Foto: dapd)

New York Die Deutsche Telekom hat einen neuen Chef für seine US-Mobilfunktochter gefunden: John Legere wird künftig den Chefposten bei T-Mobile USA übernehmen. Entsprechende Informationen bestätigte ein Sprecher des Unternehmens der in Düsseldorf erscheinenden Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt. 

Legere verfügt über 32 Jahre Erfahrung in der Telekom- und IT-Industrie. Zu seinen früheren Arbeitgebern zählen unter anderem der Computerbauer Dell und der Telefonriese AT&T. In Amerika bekannt machte ihn aber vor allem die Sanierung von Global Crossing. Die Firma hatte während der Telekom- und Internet-Hypes in den Neunzigern ein sündteures Glasfasernetz verlegt - nach Platzen der Blase reichte des Geld aber nicht mehr, die Firma ging 2002 Pleite. Damals war es eine der größten Insolvenzen der US-Geschichte. Legere, der kurz zuvor die Unternehmensleitung übernahm, sanierte die Geschäfte und verkaufte Global Crossing später. Mit der Leistung empfahl er sich der Telekom. "Er verfügt über die entscheidenden Fähigkeiten, um T-Mobile USA in die Zukunft zu führen", sagte Telekom-Chef Rene Obermann über Legere.

Obermann hat dem Marathon-Läufer Legere einen der wichtigsten Jobs im Unternehmen übertragen. Er muss die kriselnde US-Tochter mit 15 Milliarden Euro Umsatz wieder flottmachen, nachdem der geplante Verkauf an AT&T für 39 Milliarden Dollar Ende vergangenen Jahres am Veto der US-Kartellbehörden gescheitert war.

Das Problem: Nach Jahren des stürmischen Wachstums tritt der Markt-Vierte T-Mobile schon seit längerem auf der Stelle, während Platzhirsche wie AT&T oder Verizon Wireless mit exklusiven Handys wie dem iPhone von Apple und kleinere Anbieter mit Discount-Preisen neue Kunden gewannen. Gleichzeitig steht ein teurer Netzausbau an - über die kommenden Jahre allein vier Milliarden Dollar. Obermann kündigte bereits an, dass ein Komplettverkauf unwahrscheinlich ist. Stattdessen stellt sich die Telekom darauf ein, das US-Sorgenkind noch länger durchschleppen zu müssen.

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